Content-Optimierung - die Reihenfolge macht was
24.04.2005 | Webdesign | 5 Kommentare | Print

Ziel eines Webdesign ist es oft, dass die Webseite in allen Browsern korrekt dargestellt wird. Danach folgt erst der Content. Aber Benutzerfreundlichkeit, Zugänglichkeit und Suchmaschinen- Freundlichkeit einer Webseite werden auch durch die Reihenfolge des Web-Content beeinflusst.
Barrierefreiheit und unterschiedliche Ausgabemedien haben ihre eigenen Spielregeln. Wer sich etwas dafür interessiert, macht diese Erfahrung recht schnell. Längst reicht dafür allein die korrekt Darstellung im Browser nicht aus. Die Reihenfolge von Web-Inhalten ist ebenso von Bedeutung.
Auch für die Suchmaschinen hat die Reihefolge der Quellcode-Bestandteile besonderes Gewicht. Ebenso wie textbasierte Browser (Lynx) sind Suchmaschinen-Roboter Maschinen, die den Quellcode einer Webseite der Reihenfolge nach lesen und verarbeiten. Das Layout der Webseite oder gar CSS kennen sie nicht. Der Quellcode am Seitenanfang ist für sie oft wichtiger als der am Ende der Seite. Bei einer langen Seite wird womöglich das Ende der Seite nicht mehr von der Suchmaschine ausgewertet.
Etwas Content-Optimierung kann hier bereits bei der Planung eines Projektes Abhilfe schaffen. Einige Überlegungen zur Reihenfolge des Web-Content helfen, spätere Nachteile zu vermeiden. Ein aktueller Wochenend-Tipp von einfach-für-alle zu Dirk Schürjohann´s sehr wertvollem Beitrag Die wichtige Reihenfolge von Webinhalten auf SELFHTML aktuell macht nun aus meinem geplanten Artikel ein kommentierten Beitrag mit Link.
Dirk Schürjohann stellt das Thema Reihenfolge von Webinhalten zwar mehr aus der Sicht der Barrierefreiheit und Zugänglichkeit vor. Aber seine Visualisierungen und Anregungen lassen sich hervorragend als Ausgangspunkt für die eigene Optimierung vom Projekt-Design verwenden. Schön sind auch die möglichen Lösungsansätze, die er im Rahmen des Artikel dem Leser mit an die Hand gibt.
Wie immer gibt es kein ideales Projekt-Design. Muss es aus meiner Sicht auch nicht. Jedes Projekt hat seine eigenen Prioritäten. Dank modernem CSS-basiertem, tabellenfreien Webdesign hat der Webdesigner heute wesentlich mehr Möglichkeiten. Ein guter Kompromiss für ein Projekt ist so rasch zu finden. Somit dürften in den meisten Fällen die alten Tabellen-Tricks der Suchmaschinen-Optimierer nicht mehr nötig sein.
Doch lest den Artikel am besten selbst. Ich freue mich wie immer auf Eure kommentierenden Gedanken.
Welche Anregungen & Impulse kommen Euch beim Lesen des Artikels in den Sinn?