Welches Mac-System könnt Ihr empfehlen?

24.05.2005 | Persönlich | 12 Kommentare | Print

Welches Mac-System könnt Ihr empfehlen?

Neuwahlen stehen an. Wunsch-Kandidat Mac, doch guter Rat ist teuer. Welches Mac-System ist wohl das Richtige? Persönliche Erfahrungen und Tipps für eine bessere Perspektive und gute Wahl sind gefragt.

Meine Toleranz für die Macken und Tücken der PCs ist recht weit am Ende. Das Maß ist voll, auch wenn ich derzeit noch nicht spontan und sofort wechseln kann. Dennoch ertappe ich mich dabei, wie ich bereits mit gespannter Unruhe nach einem Mac trachte. Und fast hätte ich mir in der letzten Woche eine Mac-Zeitschrift mitgenommen.

Reif für den Mac?

Mit einem Schmunzeln habe ich die Kommentare zum letzten Beitrag gelesen. Die Zeit ist reif für einen Wechsel. Mag sein, dass Ihr wesentlich schneller über einen Wechsel nachdenkt. Meine letzte Neuinstallation hat mir wieder einmal bewusst gemacht, wie viel unterschiedliche Tools, Programme und Arbeitsgrundlagen doch bei einem System-Wechsel zur Neuanschaffung anstehen. Denn mit dem neuen System allein ist es nicht getan, oder?

iBook, PowerBook, Mac mini, eMac, iMac oder Power Mac?

Mein erster Gedanke war ein Mac mini. Preiswert als leichte Alternative gestaltet sich die Einstiegsschwelle zum Ausprobieren und Erproben. Wie weit kommt man mit einer 40GB Festplatte? Allein die Frage nach dem verbleibenden Speicherplatz konnte ich bisher noch nicht ergründen. Auch eine 80GB Alternative gibt es.

Mein PC-Notebook auf der anderen Seite bleibt wesentlich unter seinen Möglichkeiten. Zu sehr bin ich an den Komfort der Tastatur und meinen 21 Zoll-Schirm gewöhnt. So gesehen ist ein iBook oder ein PowerBook auch nur eine Zwischenvariante. Zum Bloggen würde das sicher alle Mal reichen. Nur ist dafür der Mac meine ich ein wenig unterfordert.

Den Umstieg möchte ich schon sacht und in aller Ruhe bedenken und ausrichten können. Ganz oder gar nicht. Wenn ich mich entscheide, macht das Springen zwischen beiden Systemen weniger Sinn, oder?

Mac-Erfahrungen im Umstieg sind gefragt

Gewiss könnte ich alle die offenen Fragen auch in den nächsten Wochen mühsam allein klären. Ich hab mich entscheiden, auf diesem Wege einfach mal in die Runde zu fragen. Beim Surfen im Netz sind mir jede Menge Mac-Freunde über den Weg gelaufen. Was würdet Ihr mir aus Eurer Sicht für Empfehlungen und Ratschläge geben?

Mich interessiert zunächst einmal ein konkreteres Gefühl und Gespür für die Leistungsfähigkeit der einzelnen Mac zu bekommen. Auf dieser Basis denke ich wesentlich besser auswählen und letztlich meine Entscheidung treffen zu können.
Konkret gefragt:

  • Welche Systemanforderungen sind für ein flottes Arbeiten empfehlenswert?
  • Wo liegen Vorzüge und Nachteile einzelner Mac-Systeme?
  • Welche Informationen braucht ein Umsteiger?

Ich freue mich über alle konstruktiven und hilfreichen Kommentare, Gedanken, Links und E-Mails.

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zum Beitrag: Welches Mac-System könnt Ihr empfehlen?

Kommentare

1 | ds schreibt am 24.05.2005, 08:19:

Machen wir also hier weiter.. ;-)

Die Systemanforderungen sind in meinen Augen recht einfach: ganz egal, solange dir die Platte große genug ist und du mindestens 512 MB RAM, besser 1 GB bestellst. Egal deshalb, weil wir inzwischen weit über die Grenze hinaus sind, bis zu der die Systemleistung wichtig war. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen einem Dual-G5-Desktop und einem G4-Notebook, aber gut arbeiten kann man mit beiden. Wenn man nicht wirklich auf Rechenpower angewiesen ist, weil man etwa im Bereich Film und Animation arbeitet, reicht jeder neue Mac aus, um Spaß zu haben - auch der Mini.

In Sachen Betriebssystem ist die Wahl einfach: du kriegst den Tiger dazu, wenn du einen Mac kaufst. Gib ihm wie erwähnt mindestens 512 RAM, denn er braucht etwas Auslauf, damit er sich wohlfühlt.

Ansonsten muss man als Umsteiger weniger wissen als man denkt: die Bedienung ist intuitiv, der Funktionsumfang mächtig und es gibt für jeden Zweck eine passende Software - genau wie für Windows auch. Vernetzen lassen sich beide ohne Probleme.. und falls du aus irgendwelchen Gründen nun gar nicht auf Windows verzichten kannst, hilft dir ein Emulator wie VirtualPC für den Mac weiter.

Aber ich wette, du willst freiwillig verzichten, wenn du erstmal Blut geleckt hast :-)

2 | Julian schreibt am 24.05.2005, 08:27:

Hi,
erstmal vorneweg: Ich liebe Macs - und arbeite im Moment leider mit Windoof.
Als Schüler hatte es vor zwei Jahren nicht für einen zukunftstauglichen (sprich neuen) Mac gereicht - da waren sie ja noch doppelt so teuer wie heute - und billig sind sie immer noch nicht.

Fazit: Sobald ich das Geld habe, gibt es ein PowerBook und die Windose steht als Server im Abstellraum.

Warum nehme ich keinen "Einsteiger-Mac" wie den eMac oder den Mac mini? Warum nicht die günstige Version des mobilen Macs, das iBook? In unserem Haushalt gibt es einige Macs, darunter eines der neuen Powerbooks und ein neuer iMac. Spitzengeräte. Ich freue mich immer, wenn ich daran arbeiten darf - die laufen einfach, doch leider gehören sie meinem Vater und sind damit meistens "besetzt". An meiner Maschine mit dem Micromurkssystem ist das nicht so. Da will niemand ran - aber mir bleibt meistens nichts anderes übrig.

Also zu deiner Frage:
Einsteigerlösungen bzw. für den Fall, dass man sich unsicher ist: Meine Empfehlung der Mac mini - man kann seine alte Tastatur, Maus und Display benutzen und bekommt einen guten Einblick in das System. 40 GB reichen fürs erste, wenn man mehr braucht gibt es externe Laufwerke - nur beim Arbeitsspeicher sollte man mind. 512 MB nehmen, um in den "vollen Genuss" der Aquaoberfläche von Mac OS X zu kommen und trotzdem noch mit der Creative Suite arbeiten zu können (Empfehlung: 1 GB).
Der eMac dagegen ist die günstige Applelösung für diejenigen, die noch keine Hardware haben. Einsteiger also - nicht Umsteiger.
Möchte man einen günstigen Laptop haben sollte man ein iBook nehmen.

Für den überzeugten Umsteiger (wie mich) gibt es finanzlastigere Angebote: Im mobilen Bereich das Powerbook (15" ist mobil und performant - 17" ist evt. schon etwas sperrig) und für den Desktop je nach Nutzung einen iMac oder einen PowerMac (für den PowerUser).

Soweit erstmal - ich hoffe ich konnte dir helfen.

Grüße,
Julian

PS: Entschuldigt die Ausdrücke eines Windows-Hassers.

3 | Manuela schreibt am 24.05.2005, 08:35:

Ich habe mir im November 04 ein 12" iBook zugelegt und seit dem hat sich in meinen täglichen Gewohnheiten im Umgang mit Computern viel getan. In einem Satz: Wenn ich nicht all die PC-Software gekauft hätte, die ich täglich auch wirklich benötige; wenn ich nicht sowieso meine Designs auch zukünftig stets am PC testen müsste, dann würde ich komplett umsteigen.

OS X ist einfach viel komfortabler und benutzerfreundlicher als ein PC. Sehr gut programmierte, hilfreiche kleine Tools gibt es zu Hauf.

Mein iBook habe ich auf 768MB RAM aufgestockt und denke, es bekommt ihm gut. Die Festplatte ist mit 30GB zu klein für einen Hauptrechner, für einen Laptop aber ok. Was mich am Mac mini stört ist die AirPort Extreme Option. Wireless Lan sollte schon dabei sein, finde ich. Für einen Arbeitsrechner ist das eh Pflicht.

Wenn Du also mit Deinem Laptop zufrieden ist, solltest Du Dir keinen Einsteiger Mac kaufen. Auf Kurz oder lang beräust Du das und willst mehr. Der Weg in die Mac-Welt ist sehr schön :-).

4 | Oliver Wagner schreibt am 25.05.2005, 06:10:

Es scheint hier breite Einigkeit unter den Switchern zu herrschen. Auch ich kann mich nur einreihen.

Seit Februar habe ich ein Powerbook (17", da ich es oft auch als Hauptrechner nutze), im Büro habe ich seit einigen Wochen noch das Glück, über einen Dual G5 als Arbeitstier verfügen zu können. Bezüglich der Performance hat DS absolut recht, wenn er sagt, dass es abgesehen von Jobs wie Videoschnitt, Rendern oder dem Bearbeiten größerer Grafiken kaum Unterschiede gibt.

Ich denke mit den aktuellen iMac Modellen liegst Du bestimmt nicht verkehrt, wenn Dir Mobiliät nicht wichtig ist.

6 | Stefan Kremer schreibt am 25.05.2005, 09:43:

Moin,
Grundsätzliche Antwort: kommt immer darauf an, was man mit dem Rechner machen will :-D.

Ausgehend vom Themenschwerpunkt dieses Blogs kann ich guten Gewissens selbst das kleinste Gerät empfehlen.

Ich arbeite als Webdesigner und -programmierer mit einem G3 iBook. Wie weit kommt man mit 40 GB? Sehr weit. Aber mit 80 kommt man doppelt so weit :-D. Die 80er Platte die ich mir selbst reingerüstet habe, ist im wesentlichen durch eine reiche MP3-Sammlung belegt. Für's reine Webben (kb-große Texte, Codeschnippsel und Bilder!) reicht sicher auch 'ne 40er. 512 MB ist das absolute Minimum an RAM um fröhlich zu werden - the more the better.

Für den staionären Einsatz habe ich einen ext. Monitor via Screen Spanning Doctor angeschlossen - damit wird ein erweiterter Desktop möglich. Ebenso natürlich eine drahtlose Tastatur (PC-Kram tut's) und ein Wacom Tablett. Ein sehr komfortables Arbeiten.

Unterwegs zählt für mich jedes Kilo - also hat bei mir das 12" iBook den Vorzug vor dem 14er bekommen. Nebenbei: die Auflösung ist identisch - also außer der Option für das Superdrive (wer's braucht…) spricht IMHO eigentlich nicht's für das 14" iBook - nicht mal das bisschen mehr Taktfrequenz. Und auch der Mehrpreis für ein 12" PowerBook ist schwer zu rechtfertigen. OS X läuft eh rund - sogar auf ollen G3/350 Mhz Gurken.

Softwareseitig läuft MAMP als Webserversystem out-of-the-box; gecoded wird mit BBEdit. Photoshop ( - wer mag auch »nur« Elements) ist für mich nach wie vor unverzichtbar - GIMP nur wenn man die Bedienung gewöhnt ist.

Und wo ich Mac-seitig mal nicht mehr weiter weiss (was mir auch nach 15 Jahren Mac noch mal passiert), finde ich mich in guten, freundlichen und kompetenten Händen im Apfeltalk Forum gut aufgehoben.

Gruß Stefan

7 | Woy schreibt am 25.05.2005, 09:51:

Ich bin seit 4 Jahren ausschliesslich mit dem Mac unterwegs.

Dose steht war noch in der Ecke, aber da drauf wird nur noch Staub gewischt…

Ich habe mir im Januar einen 20" iMac gekauft und muss sagen, so ein geiles Gerät hatte ich noch nie auf meinem Schreibtisch stehen. Bei mir war der Platzfaktor wichtig. Für einen riesigen G5 habe ich keinen Platz. Für InDesign und Quark ist mir das 15"-Display vom Powerbook zu klein.
Meine Alternative zum iMac war ein Mac Mini mit 23" Cinema-Display. Was ja den Vorteil hat, das das Display auch mit einem neuen Gerät verwendbar ist, wenn der Rechner mal nicht mehr ausreichen sollte.

Ich habe mich dann aber für den iMac entschieden, da der Mac mini doch eine ganze Ecke langsamer ist, auch die 2,5" Platte und die 32mb Grafik sind mir zuwenig. Außerdem steckt im iMac ein G5.

Die neuen 2Ghz Dinger sind preislich eine Sensation ich habe für meinen 1.8er mit 250gb Platte und Bluetooth sowie 1.25 gb ram noch 2.200 € hinlegen müssen, jetzt gibts das für 1.800 €.

Das ist ein Deal – der iMac ist flüsterleise und schön flott.
Immer wieder würde ich mir das Ding kaufen, da die Mobilität für mich keine Rolle spielt. Und wenn doch kauf' ich mir halt noch ein 12" Powerbook…

Gruß,

Woy

8 | Thomas schreibt am 29.05.2005, 02:37:

Ich stehe vor genau dem gleichen "Problem". Lange Hörnchen lasse ich mir bestimmt nicht von M$ aufsetzen.

- Hat hier jemand Erfahrung mit Anwendungen unter Virtual PC - speziell mit der neuen Version 7?
- Mit welchen Einschränkungen muss gerechnet werden?
- Gibt es ein Hardware-Muss fuer VPC?

9 | Cornelius schreibt am 11.03.2006, 17:23:

Hallo
und Dank für die umfassenden Fürs und Widers - wobei die Fürs ja nun deutlich überwiegen.

Ich sitze seit gestern in einem Riesen-Loch :( Unser Kollege berichtet über das nun vorgestellte, neue MS-Betriebsystem. Fazit: Viel Mist, der hohe Leistung braucht und wenig Vorteile bietet. Mein Problem ist, dass wir in der Folge spätestens 2008 die komplette Hardware rausschmeißen können. (Im professionellen Bereich kommt man einfach nicht umhin, nachzuziehen) Was also tun?

Für den Anfang - liebäugle ich mit einem Notebook. Aber mit welchem??? Die Angebote variieren an breiter Front. Hinzu kommt die Frage, was gebraucht wird (und das gilt auch für die anzuschaffenden, zwei stationären Rechner):

Wichtig ist - logens - schreiben, schreiben, schreiben. Dabei sollte ich meinen E-Mail-Verkehr der vergangenen Jahre umziehen können und bin zudem darauf angewiesen (mittels Syncronaut) den jeweiligen Ist-Stand zwischen großem Rechner und Notebook herzustellen (In den Außenredaktionen nutze ich das Notebook als „Großrechner“-Ersatz und brauche ergo den aktuellen Dokumenten- und Poststand.

Ich arbeite viel mit Fotos, bevorzuge eigentlich das Diktieren mit Dragon Naturally Speaking, liebe meine MP3- und DVD-Sammlung und verbringe Stunden mit Diablo 2 im Battle.Net.

Wisst ihr Rat? (Dies um so mehr, als ich die Serienbezeichnungen verwirrend finde und die "Hardwareschotten" Preisunterschiede von rund 1000 Euro ausweisen.

malhilflosindierundekuck
und mit Dank für euer Interesse samt guten Wünschen aus dem Westen der Pfalz

Cornelius

10 | Marc schreibt am 12.05.2007, 23:04:

Hallo

Ich arbeite momentan noch mit Windows XP und hätte mir letzte Woche fast einen Vista Notebook gekauft. Zum Glück hat da grad mein Handy geklingeld und ich musste gehen, sonst hätte ich jetzt einen Vista am Hals.
Als ich dann nochmal in den MediaMarkt ging, sah ich den neuen iMac und war vom Design und von OS X "Tiger" total begeistert.

Jetzt werd ich mir so einen kaufen. Der ist super.

Gruss

Marc

11 | Timo schreibt am 04.08.2007, 09:23:

Hallo,

ich stehe vor der gleichen Frage und überlege, welchen Mac ich mir kaufen soll. Ich habe dazu einen ganz interessanten Artikel gefunden, der vielleicht dem einen oder anderen weiter hilft.

http://www.buy-a-mac.de/?p=5

Dort gibt es auch noch weitere Artikel zum Thema "mac kaufen".

Mfg

Timo

12 | Titus schreibt am 10.08.2007, 13:53:

Ich empfehle den neuen iMac der vor wenigen Tagen erschienen ist.



Fotos und Video gibt es auf dieser Webseite ganz unten: http://www.buy-a-mac.de/?p=12

Ich werde mir so wie es aussieht auch einen bestellen.

Trackback-URL: http://www.einfach-persoenlich.de/m33/etb.cgi/194

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