Typo3 - CMS goes Weblog

08.09.2005 | Blogging | 20 Kommentare | Print

Typo3 - CMS goes Weblog

CMS-Systeme werden Weblog-tauglich. Dieser Trend war zu erwarten und ist nur zu logisch. Typo3 goes Weblog mit einer Erweiterung timtab.

Blog-Systeme liegen stark im Trend. Sie kaufen in vielen Anwendungen bereits heute CMS-Systemen den Schneid ab. Kleine und flexibele Content-Verwaltung lässt sich prima mit einem Weblog-System erreichen. Nicht immer ist ein riesen Overhead oder Workflow erforderlich. Vielfach sollen die Anwendungen einfach auch schnell anwend- und einsetzbar sein.

Mit Weblog-Funktionalitäten allerdings tun sich die CMS-Systeme schwer. Typo3 bekommt nun eine Erweiterung timtab, die die Weblog-Tauglichkeit herstellen soll. Pings, Trackbacks (inkl. Autodiscovery) und Kommentare können nun in die Tyo3-Installation integriert werden. RSS-Feeds kann die Erweiterung allerdings offensichtlich dennoch noch nicht erstellen.

Warum ich allerdings Typo3 brauche, wenn ich Bloggen will, habe ich noch nicht so recht verstanden.

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zum Beitrag: Typo3 - CMS goes Weblog

Kommentare

1 | macx schreibt am 08.09.2005, 09:38:

Typo3 ist das Sinnbild für ein völlig misslungendes CMS. CMS sind in meinen Augen dazu da, Kunden ein Instrument in die Hände zu geben, mit dem sie ihre Webseiten ohne Programmiertkenntnisse auf die einfachste Art und Weise verwalten und pflegen können.
Wer alleine schon das Menü einer Typo3-Installation gesehen hat, verliert binnen Sekunden den Mut, sich dort einzulernen, das dass ist Pflicht. Wenn man als Agentur sein Geld mit teuren Schulungen und Support verdienen möchte, sollte zugreifen, allen anderen empfehle ich: Finger weg.
Ich hab einen erfahrenen Typo3-User mal über die Finger geschaut, wie lange er braucht, um an eine bestimmte Stelle eine bestimmte Zeile eingepflegt hat. Nach einer halben Stunde und fünf Dateien später war am Ziel. Das ist in meinen Augen kein CMS.
Um den Faden zu deiner Meldung nicht zu verlieren:Wer Typo3 einsetzt und eh keine andere Wahl mehr hat / haben will, ist mit dem Plugin wohl gut beraten. Herzlich Willkommen in der Blogger-Welt.

3 | pdaether schreibt am 08.09.2005, 10:00:

Die Meinung von Macx kann ich so nicht teilen.
Ja, Typo3 verlangt viel Einarbeitungszeit - von Entwicklern und Administratoren. Typo3 ist nicht unbedingt ein System für Privatleute, die schnell mal eine Seite aufsetzen wollen. Da lohnt sich der Aufwand nicht. Für Agenturen mit einem weiten Kundenspektrum und den unterschiedlichsten Anforderungen schon, da kaum ein CMS derart flexibel und umfangreich ist.
So ist auch ein derart umfangreiches Menü kein wunder.

Für Endanwender und Redakteure kann man jedoch die Obefläche genau an die jeweiligen Tätigkeiten anpassen.
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Einarbeitungszeit hier nicht wirklich groß ist.
Einige Kunden, die Ihre Seite komplett pflegen, haben das Backend von Typo3 sogar noch nie zu Gesicht bekommen, da Sie alles - nach der Anmeldung - über die Seite selber pflegen.
Typo3 bietet hier ähnliche intuitive Möglichkeiten wie z.B. RedDot. Einfacher geht es nicht mehr.

Und warum man Typo3 braucht, wenn man bloggen will?
Für ein reines Blog eine völlige Fehlentscheidung. Wenn man jedoch sein Blog in eine größere Website integrieren will, dann sicherlich sinnvoll.

4 | Peter schreibt am 08.09.2005, 18:39:

@macx: das kann kein erfahrender Typo3-Anwender gewesen sein. Eine Zeile zu ändern geht in Typo3 genauso schnell wie in anderen CMS-Systemen. Es dauert in der Regel nur Minuten, wobei die länste Zeit für das Einloggen draufgeht.

Ich arbeite mit Typo3 und mit mit ExpressionEngine, einem Blog und verwende sie unterschiedlich, je nach Anforderung (Movable Type kenne ich leider nicht). ExpressionEngine kostet Geld, das ist also kein Argument.

Mein Fazit:
Reines Bloggen geht natürlich mit ExpressionEngine (viel) besser. Unter anderem kann Typo3 bisher ja kein Backtracking - ein RSS-Modul gibt es allerdings schon länger. Viele andere Features von Blogs fehl(t)en ebenfalls, z. B. ein einfaches Kommentarmodul etc. Allerdings sind bei ExpressionEngine HTML-Kenntnisse für das Einpflegen der Inhalte Voraussetzung, sonst kann man nur die vorgegebenen Formatierungen nutzen. Wenn man mit der Platzierung von Bildern etwas abwechseln will, sollte man auch Kenntnisse von CSS mitbringen. Will man eine Tabelle eingeben, so muss das ebenfalls in HTML erfolgen. Ich weiss nicht, wie das in anderen Blogs so ist, aber nach dem was ich gehört habe, sind die meisten so.

Das ist für Redakteure nicht zumutbar. Typo3 verfügt deshabl u. a. über folgende Module:
- Eingabe von Tabellen in Form eines Tabellengenerators
- Eingabe von Bild-Text-Kombinationen (Bild überhalb, unerhalb, rechts, links neben Text, insgesamt 10 Kombinationen) per Auswahl über ein Wysiwig Menü
- Automatische Verlinkung von kleinen Bildern im Text mit großen Vorschaubildern
- Bildstrecken mit BUs
- Vorformatierte Listen, die ohne HTML eingegeben werden können
- Selbst definierbare Formulare, ohne HTML-Kenntnisse
- einen Wysiwig-Editor unter IE und Firefox für freie Gestaltung im Texteingabefeld
und vieles mehr, das auf die Arbeit eines Redakteurs ausgerichtet ist, der keinerlei HTML-Kenntnisse mitbringt.

Zum Einrichten der Systeme:
Das Einrichten eines einfachen Blogs mit ExpressionEngine ist einfach und unkompliziert möglich (wenn man sich auf die Standardtemplates beschränkt und nur geringe Änderungen macht ...), einen kompletten Webauftritt damit aufzubauen, ist sehr umständlich und erheblich langwieriger als mit Typo3. Ich kann in Typo3 innerhalb von 2-3 Tagen einen Webauftritt einer kleinen Firma realisieren, mit dreistufigen Menü, News, Down- und Uploadbereich, Formularen etc. Nach einem halben Tag Einweisung konnten bisher alle Redakteure damit umgehen. Zumal man jedem Redakteur über das Login seinen Arbeitsbereich genau hinrichten kann: er sieht genau die Seiten, die er sehen soll - keine mehr. Wenn ich will, sieht er eine Seite und kann einen Artikel darauf bearbeiten.
Das habe ich mit ExpressionEngine noch nicht geschafft. Für einen komplexeren Webauftritt brauche ich damit länger, und zwar erheblich. Ich verwende es dafür auch nicht mehr.
@Jörg: Natürlich sollte niemand, der bloggen will, Typo3 einsetzen. Es ist einfach ein unpassendes Werkzeug und wird das auch bleiben. Aber vielleicht möchte ein Typo3-Anwender ja auch mal bloggen ... Wieso soll der jetzt neben seinem Internetauftritt eigens ein Blog einrichten? Verstehe ich schon, dass viele das intergrieren wollen.
Was das Tempo von Typo3 angeht: wenn das Caching aktiviert ist, ist es schnell. Andernfalls ziemlich langsam. Aber das ist bei ExpressionEngine auch so.

5 | Andreas Fritz schreibt am 11.09.2005, 12:15:

Hallo,
ich muss Peter beipflichten. Typo3 ist mächtig und komplex. Das kann man nunmal nicht in 3 Tagen erlernen. Eher schon in 3 Monaten.
Allerdings hat man dann ein unglaublich anpassbares und leistungsfähiges System an der Hand, mit dem man wunderbar arbeiten kann.
Auch Webstandards sind machbar.
Siehe z.B. auf www.spolia.de.
Wer nur bloggen will, für den ist das natürlich überdimensioniert, aber wer seiner Typo3 Seite ein Weblog hinzufügen will, der ist hier wohl gut beraten.

Viele Grüsse,
Andreas

6 | Ingo Renner himself schreibt am 12.09.2005, 20:56:

So, dann gebe ich als Entwickler der Extension auch mal meinen Senf dazu. =)

Das Jörg über meine Extension berichtet ehrt mich natürlich sehr, trotzdem aber noch eine kleine Korrektur:
timtab baut auf anderen Extensions auf, dazu gehört auch tt_news. Da sich eben diese Extension um die Feeds in RSS 0.91, RSS 2, ATOM 0.3 und RDF kümmert war das schon vorher möglich - btw kommt die Feedausgabe auch von mir und demnächst kommt dann auch ATOM 1.0 dazu um die Sache zu kompletieren.

Gut, zugegeben TYPO3 nur zum bloggen zu verwenden halte selbst ich für übertrieben. Wenn ich jedoch eine "Website mit Blog" haben will dann ist die Geschichte schon sinnvoller. Für einen "Blog mit Website" würde ich auch eher zu WP oder ähnlichen greifen. Also genau die Argumentation von Andreas.

Aber selbst ein reiner Blog ist mit timtab in ca. 5min zu erstellen. Dazu ist das allseits bekannte "Kubrick" als Template mitgeliefert und muss nur mit einigen wenigen Klicks konfiguriert werden.

Leider muss ich zugeben das die Doku noch nicht vollständig ist.

Allen die es trotzdem ausprobieren möchten wünsche ich viel Spaß
Ingo

7 | Jesus Presley schreibt am 10.02.2006, 15:12:

Wie seht ihr denn die Konkurrenz Mambo? (wenn man bei Open Source von Kobkurrenz sprechen kann)

Da gibts laut Lehrbuch (Hanser) das Modul Syndicate, was RSS- (und Atom-) Feeds für alle Inhalte (nicht nur für Blogs) erstellt.

Any Erfahrungen? Vergleichswerte?

Meine Frage ist hochaktuell, denn ich bin am 16.02. zum Bewerbungsgespräch bei http://www.fh-konzept.de. Die arbeiten mit Typo3 (und haben keine Syndikation in ihrer Seite)., wobei ich mich privat auf die Nutzung von Mambo für meine eigene Website vorbereite....

Gruss Martin

8 | eco schreibt am 03.04.2006, 11:24:

Um eines mal klar zu stellen: Typo3 ist nicht ein CMS wie Mambo oder ähnliches. Es erfordert Einarbeitungszeit. Das ist bei den meisten Profisystemen so. Typo3 spielt seine Stärken bei großen Seiten aus. Und hier zeigt sich dann auch, dass mit Typo3 eigentlich fast alles möglich ist. Man muss eben wählen zwichen Komfort ohne Einarbeitung oder Flexibilität und Leistung. Systeme wie Imperia sind auch nicht einfacher. Zumindest nicht für die Admins. Aber beide sind auch nicht wirklich für die kleine Homepage nebenan gedacht.

Gruß
Alex

9 | Stefan schreibt am 03.07.2006, 12:19:

Nicht, dass man mich falsch versteht - typo3 ist ein unheimlich mächtiges Tool - ich habe damit aber schon mehrfach (sehr) negative Erfahrungen gemacht.

Es erfordert eine unglaubliche Menge an Schulung, Konfiguration und Verwaltung, um das System richtig einzustellen - und wenn man das nicht macht, endet jede Seite, in die Web-Laien etwas eintippen dürfen im völligen Chaos.

Vielfach auch von Behörden, Schulen und als Intranet/Extranet von Unternehmen in den letzten Jahren eingesetzt, spiegelt es aber meist deren internes Chaos nach wenigen Monaten im Web live ab. Denn kaum eines dieser Unternehmen ist sich der Folgekosten und der Manpower bewusst, die mit einem typo3-Projekt aufgewendet werden muss.

Also enden solche Projekte häufig in einem Art "Frontpage-Online". WYSIWYG-Chaos, schleichendem Seitenaufbau, ewig-verzweigte Ordnerstrukturen wie im Explorer, übelster Quellcode, von Semantik fast nie eine Spur.

Das CMS (aber auch andere, wie z.B. Mambo/Joomla) suggeriert, kostenloses, leichtes Erstellen einer Website, wozu kein Profi nötig ist (schließlich gibt es ja unzählige Templates).

Ich wär übrigens mal dankbar für Links zu größeren Seiten, die es geschafft haben mit Typo3 sauberen, semantischen Webstandards-Code zu produzieren.

10 | typolus schreibt am 20.07.2006, 02:25:

Typo3 ist ein OpenSource Enterprise CMS Framework.. was man daraus macht ist jedem selbst überlasse ;)

11 | Michael Hoffmann schreibt am 09.10.2006, 22:25:

Hier haben wohl alle Recht. Ingo Renner mit seiner schönen T3-Extension TimTab als auch die vielen anderen. Typo3 ist hervorragend, Plone ist toll aber für einen Blog, da stimme ich ebenfalls allen zu, ist WordPress einfach genial.
Diese Diskussion haben wir fast täglich mit unseren Kunden. Diese sind teilweise sehr verwirrt, weil einige Berater Typo3, andere Joomla oder Plone empfehlen. Um hier etwas für Aufklärung zu sorgen, (alle, WordPress, Typo3, Plone, Joomla sind - richtiges Projekt vorausgesetzt tolle Systeme) haben wir einen kostenlosen CMS Schnuppertag angesetzt, indem alle (Typo3, Zope/Plone, Joomla/Mambo, Wordpress) Systeme vorgestellt werden. Der Schnuppertag findet Freitag, 10 Nov. 2006 in Nomborn zwischen Köln und Frankfurt statt. Weitere Informationen bei 24iX Systems

12 | Thomas schreibt am 03.01.2007, 19:31:

Es ist nur konsequent, das News-Modul von Typo3 mittels timtab und dem Gästebuch-Modul zu einem Blog-System zu erweitern.

Die Frage, inwiefern Typo3 als Blogsystem genutzt werden soll, hängt neben der Einarbeitungszeit wesentlich auch davon ab, welches System bereits genutzt wird. Ist Typo3 bereits im Einsatz, können die sehr nützlichen Extensions wie Digital Asset Management etc. auch für das Blog-System genutzt werden. Zudem können die User über Single-Sign-On auf die normale Homepage und auf die Blog-Inhalte zugreifen. Die Verbindung con CMS und Blogsystemen ist nur konsequent.

Allerdings sieht es momentan danach aus, als wenn der Blog-Zug in Richtung Wordpress fährt. Wer ein reines Blog benötigt, kommt mit Wordpress sicherlich schneller zum Ziel.

Mich würden jedoch Eure Erfahrungen mit timtab interessieren?

13 | Markus schreibt am 20.02.2007, 09:21:

Also ich stand bis vor Kurzem Typo3 auch eher skeptisch gegenüber und setzte auf Contenido. Allerdings muss ich meine Meinung gründlich revidieren: Die Einarbeitung in Typo3 hat mich ca. 1 Woche und ein gutes Buch gekostet. Ein Hintergrund als Entwickler ist dabei allerdings unbedingt erforderlich, da es sich hier eben nicht um ein "Out of the box" System handelt, sondern eher um ein Framework, das man sich seeehr flexibel anpassen kann.

Gerade das so gefürchtete Typoscript ist garnicht schwer zu verstehen und bietet ungeahnte Möglichkeiten, von den hunderten Extensions ganz zu schweigen. Eine geteilte, mehrstufige Navigation mit Dropdownmenüs , die auch noch validiert, habe ich noch nie so schnell gebaut. Contenido war hier immer ein Horror und durch die Datenhaltung der Layouts etc. in der Datenbank und bescheidenes Caching auch kein Performancewunder, garnicht zu reden von Anpassungen im Backend ...

Typo3 ist sicher kein Blogsystem, wenn der Blog der Mittelpunkt des Internetauftritts sein soll aber valide Internetauftritte sind hier absolut kein Problem, wenn es der Entwickler auch so haben will und die Templavoila Engine macht es mehr als einfach, ein Design in kürzester Zeit zu einem funktionierenden Template umzusetzen - ganz ohne Templateplatzhalter etc. und wenn das System von den Benutzerrechten auf die jeweiligen Redakteure zugeschnitten ist, tut auch der sich mit der Pflege leicht.

Die Performance ist auch nicht schlechter als bei anderen CMS, allerdings darf man nicht davon ausgehen, dass Typo für einen 4,95€ Webspace oder den 10€ Vserver und die Clan-Website gemacht ist, wir sprechen hier von einem Enterprise-CMS und sowas lässt man halt auf einem dedizierten Server laufen.

Ich kann mittlerweile nur empfehlen, sich bei anspruchsvollen CMS-Auftritten Typo3 anzusehen, die etwas steilere Lernkurve zu erklimmen lohnt sich! Einige Referenzen mit großem Namen findet man hier (einige validieren sogar - aber nur es der Entwickler so will :-) )

http://moretypo3.com/marktplatz/typo3_referenzen.html

Markus

14 | olli schreibt am 22.02.2007, 01:56:

eigentlich braucht man auch keine blogs, aber sie sind ein nettes spielzeug, wie alle webseiten, ansonsten wuerden wir ja wohl kaum soviel zeit damit verbringen, uns auf ihnen zu verewigen...

wieso typo3, gegenfrage, wieso nicht.

passend zu timtab gibts inzwischen schon wieder massig erweiterungen, zugegeben, es ist ein wenig aufwendiger, als mit wordpress zu bloggen, aber fuer den technik und coding interressierten benutzer wie mich ist es definitiv der groessere spass, mit typo3 zu bloggen, als mit anderen cms oder blogging engines, viel mehr sachen zum ausprobieren oder zum lernen.

15 | Andreas schreibt am 31.07.2007, 11:37:

Ich hab mir Timtab auch mal angesehen und es wäre ja eigentlich die logischste Sache, dass ich diese Extension und TYPO3 für einen TYPO3-Blog verwende. Ich hab mich aber trotzdem dagegen entschieden. Wordpress war mir einfach geeigneter für einen Blog, außerdem gibt es dafür schon viele Themes und Plugins.

Anyway wer noch Interesse an TYPO3 hat kann ja mal in meinem TYPO3 Blog vorbeischauen. Ich werde versuchen viele informative Beiträge zu posten.

16 | Lina schreibt am 27.10.2007, 00:09:

Wenn man bei Typo3 das Caching gekonnt einsetzt, sind die Webseiten für den Menschen kaum fühlbarer langsammer als statische Webseiten.

Die Einarbeitungszeit ist für den Programmierer sicherlich um einiges höher als bei anderen Systmen, dafür ist das Werkzeug in der Hand des erfahrenen Programmierers am Ende um so mächtiger.

Die Einarbeitungszeit für Redakteure empfanden meine Kunden bisher nicht als zu lang. Und das wilde Erzeugen von 3-fach verwurschtelten Menüs etc kann man durch die korrekte Rechtevergabe verhindern.

Auf meiner Webseite findet Ihr eine Reihe von Referenzen, die durch die Kunden selbst gepflegt werden und trotzdem keine Wasserköpfe sind.

Vor kurzem habe ich mich zusätzlich mit Wordpress auseinander gesetzt und fand es sehr schwierig dort ohne tiefergehendes Hacking geeignete, individualisierte Webseiten zu erzeugen. Auch müssen dort die Redakteure HTML-Code(!!) eingeben. viele Kunden bzw deren Redakteure können oder wollen aber kein HTML lernen. Und wenn Sie es doch tun sind sie grade gut genug um gefährlich zu sein.
Da gebe ich meinem Redakteur doch lieber einen RTE in die Hand!! Ich begrüße dieses neue Blog-Extension für Typo3 daher sehr

17 | Eddy schreibt am 30.12.2007, 23:39:

Ich muss euch Recht geben, Typo3 ist nicht das was viele sich vorstellen und entwickelt sich mehr zu einem sehr umfangreichen und gutem System, aber nicht zu eienem Content Management System, denn der Sinn des CMS ist Klar. Eine Möglchleit den Menschen ohne Programmierkenntnisse zu bieten, Webseiten zu erstellen. Das bietet Typo3 auf keinen Fall, denn sogar Menschen, die ganzes Leben mit Programmieren verbracht haben, brauchen ne Zeit bis sie das System verstehen und damit umgehen können. Und mit Typoscript wird das schon zu einer Wissenschaft für sich.
Dabei möchte ich Typo3 nicht schlecht machen, und es hat Sinn Typo3 zu benutzen, besonders bei sehr grossen Webseiten mit umfangreichen Informationen. Fast alle grosse Konzerne benutzen TYPO3 zu Realisierung ihrer Webseiten. Dafür ist sehr gut geeignet.

Aber für einen Normalverbraucher oder kleine Unternehmen gibt es viel bessere und vorallem übersichtliche Systeme, z.B. Memht CMS ist ein sehr gutes System und bietet standartmässig sehr viele Funktionen. Sollte aber keine Werbung sein;). Nur ich habe schon sehr viele Systeme ausprobiert und das würde ich jederzeit empfehlen , sogar für grosse Portale.

18 | Daniel schreibt am 01.02.2008, 14:26:

Auch ich habe erst vor kurzem mit typo3 angefangen und hatte da auch anfängliche sorgen.
Doch durch einige gute lehrer und selbsterfahrungen habe ich mich durchgekämpft.

Es gibt da auch eine Seite wo es darum geht was typo3 schlechter drauf hat und was wordpress da besser macht.

schau sie dir doch mal an, hat gute beiträge und gute informationen.

MFG Daniel

19 | Agentur für Typo3 schreibt am 13.05.2008, 10:29:

Auch mit Typo3 wäre ein richtiges Blog-System machbar, wenn man sich darauf konzentriert und eines schreiben würde. Ich bin schon am überlegen, ob ich nicht evtl. mal anfangen soll, eines zu schreiben.

20 | Kemal schreibt am 03.09.2008, 17:48:

Hallo,

als ich diesen Beitrag gelesen habe dacht ich mich trifft der Schlag. macx hat wohl nie mit Typo3 selbst gearbeitet und will seinen Senf dazu abgeben. Sorry. Mich nervt es wenn Personen einfach vorgefertigte Antworten von anderen Übernehmen und nicht über andere Quellen diese hinterfragen.

Jede Anwedung z.B. WordPress, Typo3, Joomla (New-Mamboo, Drupal usw. hat seine Vor-und Nachteile. Die Nachteile von WordPress sind mir noch nicht alle bekannt. Diese wäge ich gerade aus.

Im vergleich bei den CMS Typo3, Drupal, Joomla behalte ich diese Reihenfolge bei.
Typo3 ist wohl das mächtigste CMS unter allen frei erhältlichen. Berechtigungen wie Zugriff, Rollen Template, Kreativität und Flexibilität ist hier am größten. Jedes hat seine Vor&Nachteile. Typo3 hat aber die meisten Vorteile. Wer eine Seite aufbauen will, auch wenn es privat ist sollte sich mal überlegen wie gross die Seite werden soll. Wenn er nur privat bleiben will dann reicht ein kleines. Wenn er sugsessive ausbauen will, keine Einschränkungen von Plugins, Extensions, Modulen haben will sollte gleich auf Typo3 einsteigen.

Natürlich: Je mehr es kann, desto mehr muss man Einstellen und an schrauben drehen. Ein Porsche hat nun mal mehr Schrauben als ein Trabi und dennoch fahren beide. Ich fahre lieber Porsche :-), auch wenn ich erst lernen muss wie ich den ersten Gang bei dem Model reinbekomme.In dem Sinne euch allen eine gute Reise.

Folgende Weblogs verweisen auf diesen Beitrag:

» | ingo-renner.com am 12.09.05 21:19

A proud developer
Well actualy I was searching technorati for others talking about the TYCON3 but also tried to search for typo3. Reading through the results I even found some blogs talking timtab. Amoung them are some of my favorites like Jörg's einfach persönlich and ... Weiterlesen »

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