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12.09.2005 | CSS | 4 Kommentare | Print
Je spezieller und individueller eine Blog-Installation ist, umso schwieriger kann offenscihtlich auch ein Provider-Wechsel werden. Aktuell zeigt dies die Nachricht des CSS-Technik-Teams zu Ihrem Blog.
Mit Bedauern habe ich auf die Seite geschaut, auf der mich u.a. diese Meldung erwartete:
Wir haben uns entschlossen, das Blog bis zur Jahreswende ruhen zu lassen - um dann konkret über dessen Zukunft zu entscheiden.
css-technik team
Sicher muss es nicht immer gleich so dramatisch ausfallen, aber ein datenbankgestütztes Blog kann auch seine Nachteile haben. So langwierig statisch generierte Seiten auch sein mögen, sie sind einfach zu transferieren. Mit einem anderen Blog-System kann es dann neu weitergehen.
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Kommentare
1 | macx schreibt am 12.09.2005, 14:11:
Vielleicht sollte man ganz einfach das CMS oder Blogtool weise wählen, bevor man es einsetzt. Falls man über die nötigen Kentnisse und Zeit verfügt, sollte man lieber alles selbst programmieren, dann weiß man, was man hat.
2 | Jörg schreibt am 12.09.2005, 15:38:
Eine strategisch gute Wahl mag eine Rolle spielen. Der Marktführer ist z.B. noch in den seltensten Fällen von der Bildfläche verschwunden. Gefeit ist man nie, siehe damals b2.
Bei dem heutigen Stand der Technik und der Entwicklung lehne ich für mich aber eine Eigenentwicklung ab. Ich will schreiben und veröffentlichen, nicht permanent programmieren. Ich muss nicht die Kuh neu erfinden, wenn ich ein Glas Milch haben will, oder?
BTW, wenn ich geschickt vorgehe und mich nicht zu sehr an ein Tool binde, dann kann ich schnell auf ein anderes wechseln, wenn es wirklich kritisch wird. Andere mögen dies freilich anders sehen.
3 | Peter Linzenkirchner schreibt am 12.09.2005, 21:01:
Na ja, ganz verstehe ich das ja nicht. pMachine ist eine PHP und MySQL-Anwendung. Und die kann man auf jeden Server portieren, der die beiden Programme in aktueller Fassung am Laufen hat.
1. Schritt: ein Dump der Datenbank
2. Schritt: Dump auf anderem Server wiedereinspielen. Wenn die Datei zu groß ist, kann es sein, dass man den Dump splitten muss, oder die Tabellen einzeln dumpen muss.
3. Schritt: die gesamte Verzeichnisstruktur mit den PHP-Dateien per FTP umkopieren.
4. Schritt: Rechte der Dateien korrigieren.
5. Schritt: im Adminbereich die URLs ausbessern
Das wars; danach sollte es wieder laufen. Es kann viel Arbeit sein, wenn man den Datenbank-Dump splitten muss, aber ein echtes Problem ist es nicht.
Es sei denn, die Verlinkung der Templates erfolgte nicht mit den vorgegebenen Platzhaltern sondern mit hart eingebenen URLs. Dann müssten alle Templates überarbeitet werden.
Gruß
Peter
4 | Jörg schreibt am 12.09.2005, 22:04:
@Peter: Es war wohl keine Standard-Installation, sondern eine mit speziellen Anpassungen. Wie auch immer, mein Augenmerk lag ja auch nur darauf aufmerksam zu machen, dass es bei der Planung eines Weblogs unter anderem auch ein Aspekt sein kann, auf den man achten muss.
Je mehr Abweichungen, Sonderlösungen und Hacks, umso mehr Arbeit hat man logischerweise dann auch später.
Anders herum kann man sich einiges an Arbeit sparen, wenn man intelligent bereits bei der Planung an mögliche Stolpersteine denkt.
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