Google liebt Halloween

31.10.2005 | Google, Suchmaschinen | 1 Kommentare | Print

Google liebt Halloween

Halloween erfreut sich in den letzten Jahren wachsender Popularität. Unabhängig ob für einige Bundesländer Halloween mit einem Feiertag zusammenfällt oder nicht. Google liebt Halloween und zeigt sich heute wieder einmal kreativ in der Logo-Gestaltung.

Halloween oder Hallowe’en ist die Kurzform des englischen Begriffs All Hallows Eve (von eve (evening) „Vorabend“ und hallow „Heiliger“) zur Bezeichnung des Abends vor Allerheiligen am 31. Oktober (zugleich Reformationstag) und ist heute ein vor allem für Kinder ausgerichtetes Fest zum Gruseln und um andere Leute zu erschrecken. Wie auch in anderen katholischen Ländern glaubten die Menschen im mittelalterlichen England, dass die Toten zwischen Allerheiligen (1. November) und Allerseelen (2. November), dem Tag, an dem für die Verstorbenen gebetet wird, noch einmal aus dem Fegefeuer zurückkehren würden, um in ihre Häuser zu gehen und die Angehörigen um deren Fürbitte zu ersuchen. Anders als heute begann der neue Tag früher nicht um Mitternacht, sondern abends. (Dass das Weihnachtsfest mit dem Heiligen Abend beginnt, geht ebenfalls auf diese Tradition zurück.)
Wikipedia

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Kommentare

1 | apollon schreibt am 31.10.2006, 22:32:

Ich kenne noch eine zweite Version, die auch ganz hübsch ist (fand ich):

An einem Abend vor Allerheiligen saß ein geiziger und dem Alkohol zugeneigter Schmied mal wieder in der Kneipe. Jack, so sein Name, erschien der Teufel und wollte ihn abholen. Der Schmied bot dem Teufel seine Seele an, wenn er noch einen letzten Whiskey trinken dürfe. Der Teufel stimmte zu, musste sich jedoch selbst in die nötige Sixpence-Münze verwandeln, da Jack angeblich kein Geld hatte. Als diese auf dem Tisch lag, tat Jack etwas für ihn ungewöhnliches, verzichtete auf den Drink und steckte stattdessen die Münze in seinen Geldbeutel und verschloss ihn fest. Da dieser ein Kreuzschloß besaß konnte der Teufel sich nicht zurückverwandeln. Der Schmied handelte mit dem Teufel und vereinbarte, dass er für des Teufels Freiheit weitere zehn Jahre auf Erden geschenkt bekäme.

Heute werden Kürbisköpfe aufgestellt

Zehn Jahre später, wieder in der Nacht vor Allerheiligen, kam der Teufel zurück und wollte Jack mit sich nehmen. Wieder bat er um einen letzten Gefallen: Der Teufel solle ihm einen Apfel, sozusagen als Henkersmahlzeit, pflücken. Wieder stimmte der Teufel zu und hätte es besser nicht getan: Als er auf den Apfelbaum geklettert war und oben saß, versah Jack den Stamm mit seinem Messer mit einem Kreuz - wieder saß der Teufel fest. Wieder wurde gehandelt und der Teufel versprach Jack, dass er niemals seine Seele holen werde. Als Jack endlich starb, wurde ihm der Zugang zum Himmel aufgrund seiner weltlichen Sünden verwehrt und er wurde in die Hölle geschickt. Aber auch hier wurde ihm der Eintritt verwehrt, weil der Teufel ja versprochen hatte, niemals Jacks Seele zu holen. Er wurde zurückgeschickt woher er gekommen war, auf die Erde. Da es recht ungemütlich mit Kälte, Wind und Dunkelheit war, bekam Jack ein Stück Kohle direkt aus dem Höllenfeuer mit auf den Weg. Er legte die glühende Kohle in eine ausgehöhlte Rübe, um sie vor dem Wind zu schützen und machte sich auf den Weg. Seit jener Zeit wandelt seine verdammte Seele mit der Laterne am Vorabend von Allerheiligen durch die Dunkelheit - bis zum Tag des jüngsten Gerichts.

Man kann die Feste feiern wie sie fallen. Ich find's aber trotzdem blöd. Scheinbar müssen wir alles nachäffen, was die Amis uns vormachen.

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