Google auf die Finger geschaut

05.11.2005 | Google, Suchmaschinen | 9 Kommentare | Print

Wer von Google liest oder hört hat selten eine konkrete Vorstellung, welche Technologie Google unterhält, wie Google arbeitet und wie sich die technischen Details und Fakten in Zahlen lesen lassen. Eine nette Übesicht schaut Google etwas auf die Finger.

Es vergeht praktisch kein Tag, an dem mein Blog nicht Besuch von Google bekommt, irgendeine neue Nachricht über Google die Runde macht oder jemand über Google schreibt. Kein Wunder auch, denn das von Larry Page und Sergey Brin 1995 gegründete Unternehmen Google ist weder als Nr. 1 der Suchmaschinen und Besucherlieferanten weg zu denken, noch zu ignorieren. Obwohl letzteres einige wohl gern auch tun würden.

Die wichtigsten Fakten über Google einmal auf einen Blick zu lesen, war sehr informativ. Das Webhosting Blog hat sie aus Quellen zusammengestellt. Informativ zu lesen:

Google - einigen Fakten im Detail

  • 8.058.044.651 Dokumente
  • Durchschnittlich 10KB pro Dokument werden indiziert
  • 80 TeraByte als Index
  • 63.272 Rechner mit 126.544 Prozessoren in 719 Racks
  • Die Hardware wird in NoName Gehäusen im Höheneinheitsformat verbaut.
  • 253.088 GHz Prozessorkraft
  • 5.062 TB Festplattenspeicher auf gängigen IDE Festplatten
  • 126.544 GB RAM
  • Über 30 Cluster mit bis zu 2000 Rechnern (und 4000 Prozessoren)
  • Ein Petabyte Daten pro Cluster
  • Datendurchsatz von 2 Gbit/s in einem Cluster
  • Pro Tag fallen in jedem der größeren Cluster zwei Rechner aus
  • Sämtlichen Daten werden permanet durch die Software repliziert: Server, Racks, Regale und ganze Rechenzentren
  • Das Einrichten in einem neuem Rechenzentrum erfolgt in drei Tagen: Installation, Konfiguration und Einspielen der Daten ist automatisiert.
  • Paralell: Eine Verdopplung des Indexes bedeutet auch eine Verdopplung der Rechenleistung.
  • Google File System: Google speichert jedes einzelne Datenbit dreifach: auf drei Rechnern, die auf verschiedenen Racks sitzen, die wiederum an unterschiedliche Daten-Switches angeschlossen sind.
  • Im Rechenzentrum wird pro Quadratmeter über 1500 Watt verlangt
  • Eine Suchanfrage wird zuerst an die Indexserver gesendert.
  • Das Ergebnis wird an Hand der Indexserver aus den Documentserver ausgelesen.
  • Google indiziert (mindestens) 28 verschiedene Dateiendungen
  • Über 1,900 Mitarbeiter
  • Februar 2000 ohne Komplettausfall
  • 200 Doktoren aus der Informatik und 600 weitere Informatiker

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