Schattenseite einer Weblog-Template PR-Aktion
28.11.2005 | Blogging, Blogging Tipps, Webdesign | 1 Kommentare | Print
PR in eigener Sache ist für jeden Webdesigner wichtig. Welche Schattenseiten allerdings auch damit verbunden sein können, weiß Perun aka Vladimir Simovic zu berichten.
Frei verfügbare Weblog-Templates sind eine feine Sache. Dem einen dienen sie als Starthilfe, dem anderen als Design-Ersatz. Eher aus Gründen der Eigen-PR werden derart Templates geschrieben und mit einem gut sichtbaren Footer-Link ausgestattet.
Wie ich aber nun bei Perun lesen kann, sind längst nicht alle Nutzer im Internet in der Lage, den Autor des Templates vom Webmaster oder Herausgeber der konkreten Seite zu trennen. Erfreut über soviel Zuspruch und Popularität mag Perun nun die auf ihn zuströmenden Leser-Anfragen gar nicht mehr. Jedenfalls findet er die Schattenseiten solche PR nicht mehr so lustig.
Schon seit längerer Zeit schwebt mir ein Projekt im Kopf, als dessen eines Endprodukt eine Weblog-Template stehen soll. Zu meinen Bedenken sind nun noch einige hinzugekommen. So schön die durch den Einsatz des Templates entstehende PR auch sein mag. Der Postkasten ist schon voll genug von sinnlosen unaufgeforderten Zuschriften, die auf immer wieder neuen Kanälen die aufgebauten Mauern und Filter unterlaufen. Da muss ich nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer gießen, oder?
So schön die PR schließlich auch ist. Die massenhafte Verbreitung eines Layouts sorgt ganz nebenbei für eine Uniformität im Internet, die andererseits bisweilen schon groteske Züge annimmt.
Die Frage ist nur:
Welche Alternativen gibt es zwischen PR und Totalverweigerung?
Fallen Euch welche ein?