Wie man Wordpress Weblogs tiefer legt & richtig tuned
16.01.2006 | Blogging Tipps, WP Wordpress | 7 Kommentare | Print
»Geschwindigkeit ist (keine) Hexerei.« Sprach Robert und legte sich wie einige andere Wordpress Blogger unter sein Weblog und fing an zu schrauben. Und so lernen wir, wie auch Wordpress Weblog tiefer zu legen sind.
Breits in Wie bringe ich ein Wordpress Weblog in Bedrängnis? hatte ich auf die Optimierungen von basicthinking hingewiesen.
Am Wochenende war reichlich Gelegenheit für Wordpress-Blogger, noch einige andere Lektionen in Optimierung von Wordpress Weblogs zu lernen. Solltet Ihr die Beiträge verpasst haben, dann will ich an dieser Stelle noch einmal die Links dazu nachtragen. Kam ich gestern nicht dazu.
- Blogtuning: Um 5 cm tiefergelegt
Blogtuning I: Nachdem Robert zu die vielen Datenbank-Zugriffe als Engpass seines Blogs isdentifiziert hatte, ging es an das radikale Abstellen der Mängel. Seine Startseite reduziert er von 160 auf 14 DB Queries und die Einzelseiten von 240 auf 21 DB Queries. Wenn das mal nicht ist?
- Blogtuning II.: Userabhängige Seitendarstellung
Blogtuning II: Man muss aber nicht alle Plugins gleich abschalten. Es kommt immer darauf ab, wie man welche Information dem Leser anbietet. Userabhängige Seitendarstellung liefert einige Ideen, die man mit eigener Kreativität beliebig adaptieren kann.
- Blogtuning III: Query as you like?
Blogtuning III: Immer die größten Sünder im Fokus beschreibt Robert seine Einzelschritte und identifiziert zum Schluss das Smart Unreads Comments Plugin als Leistungskiller.
- Optimierung durch ressourcenschonende Strukturen
Ergänzende Hinweise zur Optimierung liefern dann noch Verweise auf Erfahrungen anderer Blogger: Websiteanalyse - Resourcen schonen durch Optimierung
Obendrein gibt es als Zugabe noch den interessanten Hinweis auf das Caching Tutorial, dass weiter Licht in Dunkle bringen sollte. Ein abschreckendes Negativ-Beispiel findet sich schließlich mit High-Score: 5639 Wordpress DB-Abfragen.
Andere Erfahrungen beim »Schrauben« werden in Tweak your Wordpress - Teil I und Tweak your Wordpress - Teil II - Liegt es wirklich am Template ? beschrieben.
Fazit:
Es macht immer Sinn, die großen Steine als erste aus dem Getriebe zu holen. So gewinnt das Auto schnell wieder Fahrt. Auch durch kreatives Infragestellen und sinnvolle Umstellungen im Weblog lassen sich viel Serverlast, Ärger und Unannehmlichkeiten sparen.
Update Wordpress-Plugin
Gute Erfahrungen sollten sich schnell herum sprechen:
Wordpress Plugin: Get Recent Comments
Get Recent Comments gehört mE mit zu den besten Kommentarplugins im Wordpressbereich. Es wartet nebst der visuellen Trennung von Trackbacks und Kommentaren mit einer vorzüglichen Bedienoberfläche für den Admin auf.
Robert Basic
Update II
Update III
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Kommentare
1 | Jona schreibt am 16.01.2006, 22:57:
Die größten Steine ... mhja. Das ist unter anderem definitiv UTW, aber meine Tags will ich behalten. Und andere Blogs zeigen, dass UTW nicht zwingend soviel Datenbankzugriffe verursacht, unter anderem Robert. Irgendwas ist da nicht in Ordnung, aber ich tu mein bestes um es rauszufinden.
2 | Jörg schreibt am 16.01.2006, 23:09:
@Jona: Es macht nur Sinn, die großen Lastverursacher zu finden und zu eliminieren.
80 Prozent der Serverlast kommen gewiss von höchstens 20 Prozent der Plugins, zumindest, wenn ich Pareto anwende. Und ohne Plugins, da gebe ich Dir Recht, macht es auch keinen Spaß mehr.
3 | Jona schreibt am 16.01.2006, 23:24:
Genau, da kann ich dir nur zustimmen. Deshalb bleibt iTunesSpy zum Beispiel auch drin, auch wenn es aus der Seitenleiste rauskommt. Und zum Ultimate Tag Warrior - ich tu mein bestes, um auf die 'normale' Anzahl an Queries für das Plugin zu kommen, damit es sinnvoll bleibt, es zu verwenden.
4 | Jörg schreibt am 17.01.2006, 07:51:
@Jona: Bin gespannt, zu welchem Ergebnis Du kommst.
Schreib mal, wenn Du soweit bist.
Optimierung macht für mich nur ausgewogen und unter Berücksichtigung von eigenen Interessen Sinn.
Was nützen mir sonst alle Ideen, wenn hinterher nichts mehr bleibt, was Spaß produziert und Leser findet?
5 | macx schreibt am 17.01.2006, 07:55:
Ich frage mich ernsthaft, wie man auf über 150 Queries pro Seite kommt. Da ich seit Jahren ebenfalls Anwendungen, darunter CMS selbst programmiere, ist selbst mir das schleierhaft, wie man das hinbekommen will. Ich könnte mir höchstens denken, dass die Plugins ein und die selbe Query senden, um an die Infos zu kommen, obwohl sie eigentlich nur inkludiert werden müssten.
Genau aus diesem Grund programmiere ich Plugins teils selbst oder sammel die besten Plugins in einem Mainplugin. So behalte ich immer die Übersicht.
6 | Jörg schreibt am 17.01.2006, 08:05:
@David: Wenn Du die Beiträge liest merkst Du schnell, dass bei der Plugin-Entwicklung immer auch PHP und MySQL-Kenntnisse (besonders letztere) erforderlich sind. Du kannst eben eine Anweisung komplex gestalten oder dafür auch Duzentende in einer Schleife oder nacheinander machen.
Die Datenbank-Zugriffe sind ein Engpass-Faktor. Einen anderen hat Carsten Albrecht aufs Korn genommen: PHP als cgi ausgeführt ist 30 mal langsamer.
Wie regelst Du das in Deinem Weblog?
Du hast einen eigenen Server und wenig Plugins, nehme ich mal an.
Aber was machst Du mit o.g. Fakt?
PS: Es ist immer schön, wirklich realitätsnahe Vorschläge zu lesen. :)
7 | Björn schreibt am 21.01.2006, 09:59:
@macx: ich habe auf meinem Blog einen Artikel veröffentlicht, in dem ich meine Tiefenforscher-Ergebnisse präsentiere. Also ich zeige halt, wie so viele Queries zustande kommen, kannst du dir ja mal anschauen:
http://www.jahlabs.de/blog/wordpress-ist-inperformant/
Folgende Weblogs verweisen auf diesen Beitrag:
» | einfach persoenlich Weblog am 22.01.06 13:33
Top 5 - Woche im Blick (3)
Eine dynamische Woche 3 macht mir die Auswahl der wichtigsten 5 Highlights der Woche sehr schwer. Aber ich bin so froh über Euer Feedback, dass ich Euch auch in dieser Woche (wieder auf den Punkt gebracht) fragen möchte: Was... Weiterlesen »
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