Buch-Autoren im Gespräch (Einleitung Serie)
31.01.2006 | Autoren-Gespräch, Buch-Tipps, Bücher | 5 Kommentare | Print

Jedes Buch hat eine Geschichte. Weit interessanter als eine Buch-Rezension ist vielfach das Gespräch mit den Autoren rund um ihr Buch. Die Fortsetzungs-Serie Buch-Autoren im Gespräch bringt Licht in die Geschichten um Autoren, Bücher und ihre Leser.
Ca. 60.000 Bücher werden jedes Jahr in Deutschland neu veröffentlich. Für den Leser scheint es schier unmöglich, da den Überblick zu behalten. Einen Autoren etwas näher und einfach persönlich kennen zu lernen ist nicht so leicht, ganz zu schweigen davon, ob dieser diese Art von PR überhaupt will.
So wird die Kaufentscheidung für den Leser oft eine, die er mit sehr vielen Fragen selbst im stillen Kämmerlein treffen muss. Vielleicht hätte der Leser vorher sehr gern einiges mehr erfahren und hat noch viele Fragen?
- Was hat den Autoren bewogen dieses Buch zu schreiben?
- Welche Botschaft möchte er seinen Lesern vermitteln?
- Wie kann der Leser noch mehr Nutzen aus dem Buch ziehen?
- Welche Leser will das Buch erreichen?
- Welche Literatur ist ergänzend zu empfehlen?
Fragen über Fragen. Neugier und Wissensdurst bleibt. Der Dialog mit den Autoren kommt zu kurz. Qualitativ gute Buch-Vorstellungen werden gern gelesen. Noch interessanter ist für mich aber auch die Geschichten hinter dem Buch.
Dialog mit Buch-Autoren
Auf einfach-persoenlich werde ich mich ab sofort nicht nur um die Vorstellung der Fachbücher kümmern. Auch die Buch-Autoren selbst sollen in einem Gespräch zu Wort kommen.
Auf die Idee zu dieser Serie mit Fortsetzungen brachte mich im Dezember das neue Buch von Manuela Hoffmann und Björn Seibert Professionelles Webdesign
mit XHMTL und CSS. Was lag näher, als dies zum Anlass zu nehmen, mit den beiden Buch-Autoren die neuen Autoren-Gespräche auch zu eröffnen.
Weiterlesen:
Einfach modernes Webdesign - Interview mit Manuela Hoffmann und Björn Seibert zu ihrem Buch Professionelles Webdesign mit XHTML und CSS (Erstes Gespräch kommt noch heute)
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Kommentare und verweisende Trackbacks
zum Beitrag: Buch-Autoren im Gespräch (Einleitung Serie)
Kommentare
1 | nadja schreibt am 31.01.2006, 11:01:
Hallo Jörg,
das finde ich eine wirklich gute Idee. ich fühle mich etwas an den Deutschunterricht erinnert: Die Frage "Was will uns der Autor damit sagen?" wird hier sicherlich beantwortet. Ich freue mich auf diese Serie.
2 | Jörg schreibt am 31.01.2006, 11:25:
Hallo Nadja,
"Was will uns der Autor damit sagen?"
damit haben mich meine Deutschlehrer eher genervt als positiv motiviert. :))
Aber so hat jeder seine Erfahrungen gemacht.
Ich lerne immer wieder Buch-Autoren auch als Mensch kennen. Und dabei fällt mir auf, dass es so viel Interessantes und Wissenswertes gibt, was neugierige Leser (wie mich) brennend interessiert.
Freue mich in diesem Sinne bereits auf vielen Fragen, die Leser hier auch einfach an die Autoren loswerden können. Je besser ich die Gedanken und Fragen der Leser kenne, um so interessanter werden die Autoren-Gespräche werden.
Es wird denke ich spannend...
3 | PatrickU schreibt am 31.01.2006, 12:16:
Nun ja, ob der Vergleich mit dem Deutsch-Unterricht passend ist? Alles was man da je gelernt hat, dürfte praktisch kaum nützlich sein - jedenfalls nicht um Bücher zu schreiben oder im Sinne des Schriftstellers zu interpretieren ;-)
Zum eigentlichen Thema: Ich schreibe selbst seit kurzem an einem Buch (wobei mein Buch weniger Sachbuch, denn Roman ist), blogge auch dazu und finde diese Serie wirklich mal interessant. Gut, dass dein Blog ohnehin unter meine Bloglines fällt. Bin sehr gespannt auf die Serie.
4 | Jörg schreibt am 31.01.2006, 12:27:
@PatrickU: Der obige Spruch ist bei mir persönlich seit eh mit dem Deutsch-Unterricht verknüpft, leider nicht sehr angenehm. Und diese Erinnerung habe ich sofort, wenn ich die Bemerkung von Nadja lese. Ich kann Dir eben nur meine Wahrnehmung dazu schildern. ;)
Zur Sinnfälligkeit des Unterrichts wird es sehr unterschiedliche Meinungen geben, auch sehr abhängig von Lehrer, Neigungen und persönlichen Erfahrungen. Aber das ist dann wohl ein anderes Thema.
Freue mich, dass mein eigentliches Anliegen auf positive Resonanz stösst! :)
5 | PatrickU schreibt am 31.01.2006, 12:58:
Dein Problem mit der "Schulfrage", kann ich gut verstehen. Denn die Frage, nach dem was uns der Autor damit sagen will ist einfach nur blöd.
Man versucht mit dieser Frage nämlich eine Ebene zu erfassen, die ein Schriftsteller aus einer Geschichte bewusst raushält: Die Ebene der Vernunft. Es geht nicht um das Vermitteln von Fakten, um die Analyse der Psyche (des Autors) sondern um die Geschichte, um das Mitempfinden, das Fassen. Das alles was ein Buch interessant macht steht in konkretem Widerspruch, zu dem was diese Frage beleuchtet.
Das gilt freilich eher für fiktive Geschichten, als für Sachbücher oder ähnliches. Aber ich denke in Sachbüchern stellt sich die Frage erst garnicht.
Folgende Weblogs verweisen auf diesen Beitrag:
» | pixelgraphix am 31.01.06 20:00
Im Autorengespräch mit Jörg Petermann
Der unermüdliche Jörg Petermann startet kurz nach dem Abschluss seiner hervorragenden Serie Webdesign 2006- Trend, Erwartungen und Wünsche nun die neue Artikelreihe «Buch-Autoren im Gespräch». Aus diesem Grunde hat er... Weiterlesen »
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