Hinweis: Leser–Fragen an die Autoren sind erlaubt!

02.02.2006 | Autoren-Gespräch, Persönlich | 6 Kommentare | Print

Hinweis: Leser–Fragen an die Autoren sind erlaubt!

Wer nicht fragt, bekommt keine Antwort. Und dumme Fragen gibt es nicht, nur dumme Antworten. So gesehen habt Ihr es voll in der Hand, wie groß Euer Wissensdurst nach dem Lesen noch ist!

Meinen Statistiken und Euren Anmerkungen der Ankündigung kann ich entnehmen, dass Euch die Gespräche und Interviews auf einfach-persoenlich recht gut gefallen haben. Dennoch zeigen die letzten Tage und Wochen eine sehr auffällige »Schreibhemmung« bei den Kommentaren und Anmerkungen.

Gestern nun erhielt ich von meinen Buch- Autoren eine E-Mail, worin sie etwas bedauert haben, dass es kaum Kommentare zu den Gesprächen gab. Natürlich werde ich Euch nicht überreden, irgendwelche Fragen zu stellen. Aber ich fand es wert, bei einer so neuen Beitrags-Serie einmal separat darauf hinzuweisen.

  • Fragen an die Autoren sind erlaubt!

Und ausdrücklich erwünscht. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, das los zu werden, was man schon immer einmal wissen wollte. Manuela Hoffmann und Björn Seibert haben auf Ihrer Website zum Buch ja auch ein Forum. Und dort leisten die Beiden einen Support rund um Ihr Buch, den ich echt toll finde. Nicht bei jedem Buch findet Ihr heute solch ein Engagement.

Also, wenn Ihr zu den beiden Buch-Autoren noch einige Fragen habt, dann schreibt diese einfach in einem Kommentar. Sie werden nach Kräfte bemüht sein, diese zu beantworten.

Fragen bekommen grünes Licht!

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Kommentare

1 | Jeena Paradies schreibt am 02.02.2006, 11:43:

Naja, manchmal konsumiert man einfach was einem vorgesetzt wird, vor allem wenn es sich um längere Texte handelt, die das Thema sehr allgemein behandeln.

3 | Arne Kriedemann schreibt am 02.02.2006, 22:25:

Moin moin,

ich finde, Manuela und Björn haben doch sehr ausführlich über die Hintergründe der Buch-Erstellung berichtet. Ich finde es eh erstaunlich, dass sie soviel Zeit und Engagement für die Leser und Besucher ihrer Websites und (We)Blogs erübrigen können und in einem rasanten Tempo antworten, kommentieren und/oder kompetente Auskunft geben. Björn hat es ja gerade bei Manuela sehr schön geschrieben, dass man glauben muss, sie hätte einen Klon bei ihrem Output. Bei dir, Jörg, glaube ich das ja auch, bei dem Pensum, das du hier reißt, aber das ist ein anderes Thema.
Ich fand es sehr wichtig, dass das Buch gerade jetzt auf den Markt kam, quasi der richtige Zeitpunkt für das richtige Buch vom richtigen Team.
Ich finde ja eh, dass die deutsche bzw. deutschsprachige Webdesigner-Gemeinde ein größeres Selbstvertrauen an den Tag legen sollte.
Eric Meyer und Jeffrey Zeldman machen es doch vor:
Wieso sollte etwas wie An event apart nicht auch in Deutschland, Österreich oder der Schweiz möglich sein?
Die Webkrauts sind da doch ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Um zum Buch zurück zu kommen:
Etwas verschnupft war ich ob der Aussage, dass Editoren wie Dreamweaver & Co. für die Erstellung von Websites ausscheiden. Ja, hallo, weshalb kämpft denn die Webstandards-TaskForce dann für die Verbesserung in den modernen Editoren?
Ich finde, dass Dreamweaver spätestens mit Version 8 einen großen Sprung gemacht hat, gerade im Bereich CSS und validem Code.
Macromedia, Entschuldigung, Adobes kleines Anhängsel bietet exzellente Ressourcen für Webdesigner, die ich bei anderen Herstellern schmerzlich vermisse.
Ansonsten warte ich natürlich immer noch auf das eierlegende Wollmilchsau-Buch in diesem Bereich standardkonformes, barrierefreies Webdesign.
Ein bisschen von:
- SelfHTML 9.0
- Professionelles Webdesign (X)HTML und CSS
- Missing Links //Über gutes Webdesign//
- Barrierefreies Webdesign (das KnowWare-Heft in der alten oder 2005er Auflage von Jan-Eric Hellbusch, nicht das Buch!)
- CSS-Praxis
- Designing with Web Standards
- Philip and Alex's Guide to Web Publishing
- Web Standards Solutions
- Bulletproof Webdesign
- Irgendetwas von Eric Meyer (das meiste davon ist gut)
...
und der aktuelle und aktualisierte Inhalt von ca.
1000 Websites und (We)Blogs, die jeden Tag exzellenten Output generieren.
Ich weiß, dass ich jederzeit Fragen an die beiden stellen kann, über die Blogs, die Websites und auch und gerade über die sehr gut gemachte Website zum Buch.
Da wird es mit Fragen und Kommentaren wirklich schwierig.

Eine viel wichtigere Frage ist doch:
Wie schaffen wir es, eine Plattform zu finden, die weltweit von allen Webdesignern wahrgenommen und verstanden wird?
Auf der alle Artikel gegenseitig übersetzt werden, und zwar zeitnah?
Wie sollen die Engländer, Niederländer, Franzosen, Amerikaner wahrnehmen, wie gut die Deutschen oder Deutschsprachigen Webdesign machen, wenn die wenigsten ihre Artikel auch in Englisch veröffentlichen, die Sprache, die zurzeit einfach führend ist in diesem Bereich?

Und wann schreibt jemand aus einem europäischen nicht-englischsprachigen Land ein Buch über Webdesign, das ins Englische übersetzt wird und dort ein Bestseller wird?

Wie weit sind wir da? Wie weit ist das Projekt SelfHTML auf Englisch und wird es je im englischsprachigen Raum gedruckt veröffentlicht werden?

Oder wird es doch "Professionelles Webdesign mit (X)HTML und CSS" sein, dem dieses Schicksal zuteil wird? ;o)

4 | Björn Seibert schreibt am 02.02.2006, 22:40:

Etwas verschnupft war ich ob der Aussage, dass Editoren wie Dreamweaver & Co. für die Erstellung von Websites ausscheiden. Ja, hallo, weshalb kämpft denn die Webstandards-TaskForce dann für die Verbesserung in den modernen Editoren?

Weil diese Editoren noch nicht weit genug sind. Deshalb können wir auch keinen in vollem Umfang empfehlen. Wichtig war uns auch den Fokus auf den Quellcode zu fördern, um die Ausführungen besser nachvollziehen zu können. Wer Erfahrung mitbringt kann natürlich Dreamweaver o.ä. verwenden und weiß an welchen Stellen der Code überarbeitet werden muss.

Ich hoffe übrigens selbst demnächst in der Praxis in Zusammenarbeit mit Programmierern da mitzuwirken. Das ist mir ein sehr großes Anliegen.

An dieser Stelle auch nochmal danke an Dich Arne, für das umfangreiche Feedback!

5 | John Wrana schreibt am 07.02.2006, 11:28:

Danke für die Interwievs! (Was mich ja beim Thema Blogger interviewen Blogger schon immer interessierte: Mailt ihr Euch die Fragen, telefoniert Ihr oder je nach dem?)

Zu den Editoren: Das Problem ist, daß die Entwicklung der Boliden einfach zu träge ist im Vergleich zur Beschleunigung der allgemeinen WebDev-Entwicklung. Das ist bei Photoshop nicht so daß Problem, aber auf diesem Sektor schon. GoLive produziert immer noch Mist und seien es nur 145 sinnlose Leerzeilen im Quelltext. Den aktuellen Dreamweaver kenne ich nicht, bezweifle aber, daß der Code wirklich sauber ist. NVU ist umständlich zu bedienen, erzeugt aber ordentlichen Code. Was bleibt ist ein Texteditor freier Wahl mit UTF-8 Unterstützung, klar. SciTE z.B.

Was für die Big-Ones unter den Editoren gilt, trifft teilweise auch auf die Literatur zu. Björns und Manuelas Buch werde ich mir am Freitag in der Buchhandlung mal näher anschauen, aber grundsätzlich geht es mir schon seit längerer Zeit so, daß selbst die ganzen "professionellen" Bücher (mir) nichts Neues mehr bringen. Wirklich Neues gibts im Netz und irgendwie ist der Buchmarkt in dieser Hinsicht dann auch wieder recht träge.

Trotz allem, bin ich gespannt, da es kaum was Schöneres gibt, als sich mit einem netten Fachbuch-Buch auf die Couch zu schmeißen. Am meisten interessiert mich aber, ob das "professionell" im Titel im Vergleich zu vielen anderen Büchern gerechtfertigt ist.

Und wehe ich finde einen Doctype XHTML 1.0 Strict der ohne Content Negotiation als "text/html" übergeben wird. (War Spaß! ;-) ).

Cheers,
John

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