Weblog-Impuls #5: Selbstmanagement für Blogger
06.02.2006 | Blogging, Blogging Tipps, Persönlich | 4 Kommentare | Print

Auf den Punkt gebracht. Wie schwer ist manche Erkenntnis, wie folgenschwer mitunter Ihre Anwendung. Lest einen Impuls zum Selbstmanagement und Zielplanung, der es in sich hat.
Wie schwer ist es, ins Schwarze zu treffen? Als ich neulich im Buchladen am Schmökern war, fiel meine Aufmerksamkeit auf eine Neuerscheinung zum Selbstmanagement. Einmal aufgeschlagen lag zog mich der Text einer Seite magisch in seinen Bann.
Wie ich später bei näherem Durchblättern und Schnelllesen feststellte, war eben diese Seite die einzige des Buches, die mich wirklich interessierte. Das aber umso mehr. Also schrieb ich die 5 Punkte dieser Seite einfach auf ein Werbeprospekt und trug sie nach Hause. Denn diese Punkte hatten es echt in sich.
Bei der Planung der Prioritäten für das Jahr 2006 schließlich, erinnerte ich mich wieder dieser Notiz. Da die Punkte einfach nicht zu machen sind, dennoch aber so viel Kernaussage beinhalten, will ich Euch diese fünf Anstriche einfach weitergeben.
Ob beim Bloggen, dem Redesignen, dem Schreiben oder anderswo, lest Euch folgende Anstriche aufmerksam durch und lasst den Extrakt daraus setzen:
- Richtige Sachen anfangen.
- Falschen Sachen nicht anfangen.
- Ziele stellen, die es wert sind.
- Weniger ist mehr.
- Weniger bringt mehr.
Wenn Ihr diese fünf Punkte einmal mehr lest und gelegentlich immer wieder einmal hervor holt, dann sollten diese wenigen Worte Euch auf den Wegen durch Jahr eine wertvolle Hilfe sein.
Mach es so einfach wie möglich,
aber nicht einfacher.
Albert Einstein
Wenn dies so ist, schreibt mir, was sie bei Euch bewirkt haben.
Viel Erfolg!
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Kommentare und verweisende Trackbacks
zum Beitrag: Weblog-Impuls #5: Selbstmanagement für Blogger
Kommentare
1 | Susanna Künzl schreibt am 07.02.2006, 05:23:
Gerade als Blogger ist man gut beraten, zielorientiert vorzugehen. Ich frage mich manchmal, warum Leute 4-5 Blogs anfangen und wie sie da die Qualität halten wollen. Lieber konzentriert bei einer (oder zwei) Sachen bleiben.
2 | Conny Lo schreibt am 07.02.2006, 11:18:
Die Formel "Weniger ist mehr" ist mit Vorsicht zu genießen. Es ist eine Anfängerformel z.B. gegen unkonzentriertes Gestalten und beschränkt den Könner künstlich.
Besser wäre eine Formel wie: "Genauer ist schlauer", "Machs passend" oder "Hit it or leave it" (ja, mein Englisch war schon immer schlecht, aber hört sich doch gut an, oder?).
"Weniger bringt mehr" mag ich nun gar nicht mehr nachvollziehen. Weniger ist weniger. Gerade Weblogging lebt doch vom "Viel ist mehr", also der Bereicherung des Webs mit vielen zusätzlichen Meldungen.
3 | Jörg schreibt am 07.02.2006, 12:54:
@Conny Lo: Eines vorweg: Ich habe nicht erwartet, dass diese 5 Punkte alle und von jedem widerspruchslos akzeptiert werden. Ganz im Gegenteil. Erzeugen sie Widerspruch ist für mich das ein Zeichen, dass man diese Punkte für sich überprüft, in Frage gestellt, erwogen oder akzeptiert hat. Wenn der Beitrag den Impus bei Dir veranlasst hat, dann freue ich mich. : )
Blogger sind auch nur Menschen, habe ich irgendwo mal geschrieben.
Auch wenn manche die Blogger anders sehen, es gelten alle die üblichen bekannten Grundgesetze der persönlichen Entwicklung auch für Blogger.
Der Massentrend zur Entwicklung dazu. Bei der derzeitigen Entwicklung ist bereits heute absehbar, dass der Zeit der Masse auch wieder verstärkt eine Zeit der Klasse folgen wird. Konzentration auf wenige Aspekte wird die Qualität fördern. Es wird für Leser passender und genauer werden. Nach Pareto werden in etwa 20 Prozent der Blogs 80 Prozent des Contents bereitstellen. Diesem Trend begegne ich bereits heute. Und immer mehr spielt das Thema in Gesprächen eine Rolle.
Qualitativ hochwertiger Content war schon immer gefragt. Und je mehr Blogs die Landschaft bevölkern, desto wichtiger wird dieser Aspekt werden. Das beobachte ich immer wieder. Du nicht?
4 | Hans schreibt am 21.06.2006, 12:58:
Die fünf Punkte ergeben auf dem ersten Blick sicher Sinn, vor allem Punkt vier scheint große Wirkung zu haben. Wobei ich davon ausgehe nicht die Inhalte des Thema zu reduzieren, sondern die Themen selbst.
Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass man am Punkt 3. "Ziele stellen, die es Wert sind" die größten Probleme auftauchen. Die Suche nach dem Sinn und Werte für den einzelnen scheint das Kriterium unserer Zeit.
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