Wie seid Ihr zum Bloggen gekommen?
01.03.2006 | Blogger, Blogging, Blogging Tipps | 10 Kommentare | Print
Wie die Jungfrau zum Kind, schrieb mir eine Leserin nach Lesen meines Aufrufes. »Ich würde gern mehr über meine Erfahrungen mit dem Bloggen berichten.«
Bereit am gestrigen Tag hatte Manuela in Ihrem Blog die Frage gestellt: Wie seid ihr ans Bloggen geraten? ich möchte die Frage deshalb etwas weiter fassen und ergänzen:
- Wie seid Ihr zum Bloggen gekommen?
- Wer war Euer Geburtshelfer?
- Was begeistert Euch daran?
Beginnen wir mit dem Anfang. Auch wenn ich so nicht beginnen wollte, aber interessant ist diese Frage schon. Auf dem Sprung zu einem Termin stelle ich Euch einfach mal diese Frage zwischendurch.
Meine Antwort bekommt Ihr heute Abend, als einen Kommentar hier im Beitrag sowie ergänzend weiter im Themen-Monat Weblog. Und es wird eine echte Herausforderung. Denn wenn mir jemand Weblog sagt, dann kann ich in der Zwischenzeit dazu stundenlang erzählen, nur dann kommen die anderen eben nicht zu Wort.
Ich werde deshalb immer mal zwischendurch eine paar Fragen stellen, die Input und Impuls für andere Leser geben können und sollen.
Ist das O.K. so für Euch?
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Kommentare und verweisende Trackbacks
zum Beitrag: Wie seid Ihr zum Bloggen gekommen?
Kommentare
1 | Michel schreibt am 01.03.2006, 19:23:
Soweit ich mich erinnern kann, gab es mal auf Dr. Web einen Artikel über Typographische Details auf Webseiten. Dort gab einen Link zu Gerrits Essay Ein Sonderzeichen setzen . Und dann bin ich da langsam aber sicher in diese Materie reingerutscht und nun bin ich schon ein Jahr dabei :)
zu Frage 3: Mich begeistert dieses riesengroße Netzwerk und dass man sich einfach Stammtischfreundlich mit "Du" anspricht. Das macht die Sache meiner Meinung nach familiär und groß. Außerdem rockt die schnelle Nachrichtenverbreitung und dass man auch mal andere Blickwinkel sieht.
2 | Jörg schreibt am 01.03.2006, 21:28:
Ganz zu Beginn stand eine Website mit 700 Seiten, die immer schwerer ohne CMS zu managen war. Also habe ich mich auf die Such nach einem geeigneten Tool gemacht. Nucleus war mein erster Kandidat, weil ich das bei einem Nicht-Blogger gesehen hatte. Neugier trieb mich auf die Login-Seite.
Nach intensiver Beschäftigung mit den Fancy-URLs, den suchmaschinenfreundlich sollten die URLs schon sein, fielen mir die Nachteile von Nucleus auf. Kurze Zeit später stolperte ich auf den zweiten Blick über Movable Type, beim ersten Mal war mir der Aufwand an Installation zu groß.
Schnell war mir klar, dass MT meinen Anforderungen sehr viel mehr entgegenkam als andere Systeme. B2 war zu dem Zeitpunkt offen, Wordpress gab es noch nicht. Alles Weitere ging dann recht schnell und zügig. Und die Auseinandersetzung mit Webstandards kam noch etwas später.
Streng genommen ging es mir also weniger ums Bloggen. Auf dies bin ich dann erst später aufmerksam geworden. Schritt 1 war das CMS, Schritt 2 die Webstandards und Schritt 3 dann logischerweise das Bloggen. Und dann gibt es dazu noch einige nette Erkenntnisse, die ich besser in einem separaten Beitrag beschreibe.
3 | Boris schreibt am 01.03.2006, 22:33:
Leise Nachfrage: Kam mein Trackback nicht an?
Dann, im Zweifelsfall, hier manuell der Link zu meiner Antwort:
Zum Bloggen gekommen
4 | Steffi schreibt am 01.03.2006, 22:34:
- Wie seid Ihr zum Bloggen gekommen?
Eigentlich durch meinen Freund. Er hatte vor ca. einem halben Jahr damit angefangen und am Anfang wusste ich nicht genau was das ist. Hatte es als "Blöd" abgehakt und nicht weiter drüber nachgedacht *g
- Was begeistert Euch daran?
Bevor ich damit anfing, habe ich viel gelesen und es war immer interessant was andere erleben, denken, fühlen. Das schönste ist eben wie man was übermitteln kann, mit Bildern und Wörtern usw. Auch das man später mal durchblättern, was an dem Tag war. Halt wie ein Tagebuch, nur eben im WWW und das man hier sich auch mit anderen austauschen kann.
Das schönste an all dem das es irgendwie (wie Michael schon schrieb) in der Bloggerszene familiärer abgeht, dadurch dass man eben über sich schreibt und einiges preisgibt. So hat man das Gefühl den anderen besser zu verstehen und zu sehen.
Ich kann mich manchmal stundenlang festlesen ;)
5 | Jörg schreibt am 01.03.2006, 22:42:
@Boris: Bitte ein wenig Geduld Boris, Trackbacks werden moderiert, aber nicht in Echtzeit! Dein TB ist natürlich da und steht auch zu Verfügung.
Deinen Link finde ich aber trotzdem O.K., weil die Trackbacks nicht immer beachtet werden könnten.
Hier ist es mal besser so.
6 | OFFI schreibt am 01.03.2006, 23:32:
Wollte schon immer meine eigene private Seite. Und da kam Worpress gerade recht.
7 | marion schreibt am 02.03.2006, 10:03:
Ich habe 2002 angefangen mein Reisejournal mit statische HTML-Seiten ins Netz zu stellen. Von Weblogs hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts gehört. Das Reisejournal wuchs, und langsam erwies sich diese Art des Erstellens meiner Webseiten als Hindernis. Irgendwas hatte ich bei der Navigation garantiert vergessen, ganz zu schweigen davon, dass es Ewigkeiten dauerte bis die Seiten per FTP hochgeladen waren.
In irgendeiner Internetzeitung las ich dann etwas über Weblogs. Ich glaub, es war ein Artikel von Carola Heine. Danach begann ich mir Blogs anzuschauen. Was mir von Anfang an gefiel, war neben der einfacheren Art des Publizierens, die Kommentarfunktion und die RSS-Feeds.
Moe hat unter PlasticThinking auch ein Wiki zu diesem Thema, und ich habe fast jede Software ausprobiert, die dort aufgeführt ist. Entschieden habe ich mich schließlich für sunlog und Movable Type, und das zu einem Zeitpunkt als viele Blogger in Scharen zu Wordpress überliefen.
Ich habe 2004 angefangen meinen Internetauftritt umzustellen. Mein Reisejournal läuft jetzt mit sunlog-Charlotte, mein Rezeptblog und mein Aller-Welts-Blog mit MT. Meine Fotos habe ich ins CMS CPG-Nuke verbannt. Ich bin mit diesen Programmen zufrieden, um so mehr seit MT das Spamproblem endlich im Griff hat.
Besonders hilfreich fand ich, als durch einen Datenbankfehler sämtliche Einträge des Rezeptblogs ins Nirvana verschwanden, dass MT statische Seiten erzeugt. Ein Backup hatte ich natürlich nicht, aber das Blog lief trotzdem noch, und ich konnte meine Artikel rekonstruieren.
An meiner Art zu schreiben hat sich seit 2002 nichts geändert, nur das Veröffentlichen ist einfacher geworden, und ich bekomme mehr Feedback. Seit ich im letzten Jahr erkrankt bin, und deshalb das Haus kaum verlassen kann, ist Bloggen für mich noch wichtiger geworden. Es gibt mir immerhin die Möglichkeit mit anderen in Kontakt zu treten.
Ich schreibe aber nicht nur, sondern lese auch in etwa 20 anderen Blogs. Manchmal kommentiere ich auch. Was mich zusehens nervt sind einige wenige Herschaften, die meinen der Bloggemeinde vorschreiben zu müssen, wieviel Zugriffe man haben muss, um als ernsthafter Blogger zu gelten, wie die Artikel auszusehen haben, die man veröffentlicht, oder ob man kurze bzw. komplette Feeds anbietet. Die Liste ließe sich beliebig vortsetzen.
Ich lasse mir nicht gern vorschreiben, was ich zu tun oder zu lassen habe. Pro Weblog habe ich nur einen kleinen Stamm von etwa 10 Lesern. Meine Artikel sind gewöhnlich recht lang. Aber das ist dem Thema geschuldet, und für mich völlig in Ordnung. Wichtig ist und bleibt der Spaß an der Sache für mich und meine Leser und nichts anderes.
8 | Siegfried schreibt am 08.03.2006, 14:37:
Hi,
tja, eines Tages hatte ich beschlossen, es wäre an der Zeit, mit der Einarbeitung in xml zu beginnen. Nach den ersten kleinen Lappalien war ein konkretes Projekt fällig. Da ich gerade angefangen hatte, die Entwicklung meiner Website irgendwie zu dokumentieren, und ich zufällig über eine Spezifikation zu rss 2.0 gestolpert bin, stand das konkrete Projekt ganz schnell fest (zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen). Bei der Gelegenheit hat es sich dann angeboten, auch noch gleich xsl zu lernen, um den rss-Feed (handgeschrieben) in ansehbares html zu verwandeln. Seitdem hat sich die Art, wie ich blogge, weiter entwickelt. Inzwischen schreibe ich nicht nur Aktuelles zur Entwicklung der Site, sondern auch sonst, was mich so interessiert. Als Nächstes ist die Einarbeitung in AJAX und PHP fällig, damit ich in mein Blog Kommentar- und Trackbackfunktionalität einbauen kann.
Die Faszination für die technische Spielerei ist geblieben. Dazu gekommen ist einfach Spaß am Bloggen.
9 | dreamhill schreibt am 15.03.2006, 18:42:
Hey!
Das sind drei ganz interessante Fragen. Ich habe sie mir auch in einem Beitrag gestellt.
Beste Grüße
dreamhill
10 | Reinhard schreibt am 21.07.2006, 11:44:
Eigentlich suchte ich ein Programm um Information zu sammeln und bei Interesse einfach abzuspeichen. Also war es ursprünglich zu eigenen Zwecken gedacht. Wenn nun mitgelesen wird ist das ja ein schöner Nebeneffekt.
Folgende Weblogs verweisen auf diesen Beitrag:
» | dyingeyes weblog am 01.03.06 21:18
Zum Bloggen gekommen
Nicht auf den Hund, nicht auf die Katz’. Wie bin ich dazu gekommen, fragt Jörg Petermann zum Start seines Themenmonats über Weblogs. Na dann will ich mal etwas aus der persönlichen Historie plaudern…
... Weiterlesen »
» | Wissenmachtnix am 01.03.06 23:39
Wie es Anfing bei mir…
Jörg Petermann stellt in seinem Blog “einfach persönlich” folgende Fragen:
Wie seid ihr zum Bloggen gekommen?
Wer war Euer Geburtshelfer?
Was begeistert Euch daran?
Die will ich doch dann mal beantworten:
Wie die Jungfrau zum... Weiterlesen »
» | pixelgraphix am 02.03.06 17:33
Wie seid ihr ans Bloggen geraten?
Immer häufiger kann man in der letzten Zeit lesen, was man bei der Gestaltung und Führung eines Weblogs beachten sollte oder müsste, was man darf und was man tunlichst unterlassen sollte, wie man sich in Weblogs verhalten sollte und wie... Weiterlesen »
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