Bloggen lernt man nur durch Bloggen
05.03.2006 | Blogger, Blogging, Blogging Tipps | 1 Kommentare | Print

Teil 5: Was ich beim Bloggen gelernt habe? Trockenübungen ersetzen nicht den Sprung ins kalte Wasser. Schwimmen lernt man schließlich auch nicht an Land. Und warum sollte das also beim Bloggen gerade anders sein?
Bloggen ist interaktive Kommunikation, die vom Tun geprägt wird. Theoretisches Studium kann zwar Grundlagen schaffen. Doch wie bereits beschreiben bringen erst die praktischen Erfahrungen das Erlebnis und die Faszination Weblog auf die Haut.
Als ich spontan zur Taste griff und vor über einem Jahr den Beitrag Bloggen lernt man nur durch Bloggen, oder? schrieb, war ich mir vielleicht noch etwas unsicher. Nach längerer Erfahrung allerdings kann ich über die vielfach immer wieder geäußerten Bedenken zum Bloggen nur schmunzeln. Aber nicht, weil ich sie gering schätze.
Nein. Vielmehr, weil wir in Deutschland offensichtlich für alles eine Garantie und Versicherung haben wollen, dass auch wirklich nichts schief gehen kann. Vielleicht aber haben wir gerade deshalb so viel Nachholbedarf gegenüber anderen Ländern, weil wir mehr Bedenkensträger unter uns haben.
Unternehmer nennen sich doch aber die Menschen, weil sie etwas unternehmen. Sonst würde man sich doch allgemein Unterlasser nennen.
Oder?
Wir alle sind nur Menschen. Wir machen Fehler. Jeden Tag. Wen stört es dann, wenn wir jeden Tag ein paar mehr davon machen? Wir müssen ja nicht alle Fehler auf einmal tun. Das verlangt ja schließlich niemand. Ab und an könnten wir aber durchaus ein paar Bedenken aus dem Feld räumen. Jedes noch so große Projekt hat schließlich einmal mit dem ersten Schritt angefangen.
Was ich beim Bloggen gelernt habe?
Jeden Tag ein Stück näher zum Ziel!
Der Beitrag ist Teil des Themen-Monats Weblog & Bloggen.
Schneller Durchblick bringen Euch alle Themen auf einen Blick!