Bloggen muss Spaß machen
07.03.2006 | Blogger, Blogging, Blogging Tipps | 4 Kommentare | Print

Teil 7: Was ich beim Bloggen gelernt habe? Was ist am Bloggen eigentlich dran, dass es uns immer wieder begeistert? Ein Mix verschiedenster Effekte macht das Besondere aus. Gar nicht so leicht, das zu beschreiben...
Was macht das Bloggen eigentlich zu etwas Besonderem?
Ein Frage, die ich mir schon oft gestellt habe. Und doch ist sie sehr schwer zu beantworten. Aber so geht es uns oft, oder? Zu nah sitzen wir an unseren Projekten. Wir sehen unser Weblog vor lauter Buchstaben nicht! Interessante Gedanken beim seinen Überlegungen hat Davin Reams gefunden. Er beschreibt in The Ease of Blogging fünf Kern-Elemente, die seiner Meinung nach die Mühelosigkeit und den Spaß am Bloggen ausmachen.
- Lernen & Lehren - Wissen
Das Blogger-Netzwerk ist eine einzige große Verlinkung. Wir an einem Seil kann ich mich themenorientiert durch die Einträge hangeln. Ihr findet sehr schnell zu einem Thema einen roten Faden. Viel schwerer wird es, diesen vielen Assoziationen zu folgen und dann einen persönlichen Extrakt zu bilden. Lernen und Wissen an anderen Menschen weitergeben macht die Beschäftigung mit dem Bloggen auch für mich immer wieder zur Herausforderung. - Unterhalten - Kurzweil
Bei allem Fakten und Wissen sind gute geschriebene Blog-Einträge gleichzeitig auch unterhaltsam. Je individueller formuliert und zusammengestellt sind sie unterhaltsam und lehrreich zugleich. Viel zu schnell vergeht mitunter die Zeit, gerade wenn man sich an einem Thema fest gelesen hat. Diese Erfahrung wird jeder schon einmal gemacht haben. - Begeistern - Impulse
Impulse zu geben und zu bekommen schafft für mich immer wieder Begeisterung und Motivation. Je mehr man zu geben in der Lage ist, desto spannender wird das Nehmen. Durch die thematische Verlinkung und die Diskussion werden die Beiträge vielfach erst richtig interessant. Impulse fliegen wie Ping-Pong Bälle hin und her. Spannend! - Berühren - Emotionen
Neben fachlichen Informationen und Schilderungen beeindrucken immer wieder auf emotional geschriebene Beiträge und Schilderungen. Neben positiven Empfehlungen ist genauso Platz für warnende Hinweise. Emotionen sind durch eine persönliche Schreibe reichlich vorhanden. Sie geben den Beiträgen und den Seiten ihr eigenes Flair und machen für mich auch einen Großteil der Faszination der vorangegangenen Punkte aus. - Verdienen - Geld
Nicht zuletzt bietet das Bloggen auch geschäftliche Anwendungsmöglichkeiten. Auch wenn heute von den meisten diese Zielstellung nicht gern gesehen wird, ist sie doch berechtigt. Besonders im Hinblick auf die Tatsache, dass die Autoren vielfach auch viel Zeit aufbringen und zudem einen Großteil ihres Know-hows anderen Menschen zur Verfügung stellen. Viel zu oft scheint mir dieser Aspekt deshalb in der Kostenlos-Kultur des Internets vergessen zu werden.
Welche Punkte fehlen für Euch noch?
Was ich beim Bloggen gelernt habe?
Mein Weblog ist gaaaaaaaannz GEHEIM! PSST!
Der Beitrag ist Teil des Themen-Monats Weblog & Bloggen.
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Kommentare und verweisende Trackbacks
zum Beitrag: Bloggen muss Spaß machen
Kommentare
1 | Hans schreibt am 08.03.2006, 18:45:
Mit dem meisten, was Davin Reams zum Bloggen schreibt kann ich übereinstimmen.
Was ich aber nicht gut finde ist eine übermässige Verlinkung der Beiträge. Den vielen Links wird man schnell überdrüssig. Wenn das jeweilige Thema ein oder zwei wirklich themenrelevate Verweise bietet, ist das in Ordnung.
Bloggen macht Spass, weil man dadurch ein Forum hat, seine Meinung zu äussern. Deshalb lese und schreibe ich auch nur bei seriösen Weblogs mit.
2 | Teddy schreibt am 04.11.2006, 09:19:
Gerade die aufwändige Verlinkung finde ich an dieser Stelle eigentlich besonders zweckmässig.
3 | EinKlaus schreibt am 26.05.2007, 12:44:
Denke was das Bloggen angeht, geschieht das gleiche was auch mit dem Chatten passiert ist. Als ich vor ca. 12 Jahren in Chats war, da war das noch was Besonderes. Die meisten Chats waren auch mit Leuten gefüllt die etwas sagen wollten. Dann kam der Abstieg das immer mehr Idioten dort erschienen, der Inhalt der Chats zeigte dieses auch deutlich. Beim Bloggen sehe ich leider parallelen. Immer mehr Blogs von immer mehr Leuten die wirklich nichts mitzuteilen haben.
Ansonsten kann ich aber den aussagen von Davin Reams zustimmen.
Was die Links angeht....
Ist eben je nach Beitrag mal positiv, aber teilweise auch rein nervig. Ist nicht ein quantitives, sondern ein qualitatives Problem.
Grüße Klaus
4 | Steffen schreibt am 19.03.2010, 13:52:
Was ich bemerkt habe: vor allem muss man sich mit dem Thema, über welches man bloggt, identifizieren, daran interesse haben, nur so kommen auch gute Beiträge zu stande und man hat seinen Spass dabei.
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