Kommentieren im Weblog nach Anmeldung
28.04.2006 | Blogger, Blogging, Blogging Tipps | 16 Kommentare | Print
Kommentar geschrieben und nun doch unveröffentlicht weggeworfen. Es scheint in manchen Blogs so abzugehen wie auf mancher Website.
Sie dürfen sich die ganze Seite ansehen. Nur bitte fragen sie mich nichts. Und rufen Sie mich bitte nicht an. Bitte keinen Aufträge. So schwer wie es mir einige Zeitgenossen machen, Ihre Adresse oder den Namen zu erfahren, so schwierig ist mancher Kommentar in Weblogs. Erst anmelden, dann kommentieren. Nur wer machts?
Ja. Wieder habe ich einen Kommentar geschrieben. Doch statt einer kleinen, feinen Erfolgsmeldung erscheint ein lapidarer Satz auf weißem Bildschirm. Er macht mir unmissverständlich klar, dass ich auf dem Holzweg bin. Denn in diesem Weblog wird bitte nur nach Anmeldung gebloggt.
Schade sage ich dann einfach mal wieder. Zu späte bemerkt. Denn sonst hätte ich gleich eine neue Seite aufgerufen und meine Zeit wesentlich besser einsetzen können. Den Kommentar werfe ich jetzt weg. Einen eigenen Beitrag mag ich nun auch nicht mehr schreiben.
Oder doch? Natürlich. Nur eben einen, der einen (ganz anderen) Sinn in die Sache bringt. Vielleicht lesen es ja einige, die sich momentan mit dem Gedanken tragen, genau das zu machen. Ich kann Euch nur allen Ernstes abraten. Denn es verscheucht die Kommentatoren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr als Ihr ahnt. Aber vielleicht wollte die Autorin genau das damit erreichen. Dann passt es wieder.
Nur ich frage mich allen Ernstes, warum bloggt die gute Frau denn überhaupt?
War der Artikel für Euch wertvoll? Wollt Ihr Euch den Beitrag als Bookmark merken?
Einfach RSS-Feed abonnieren oder das Lesezeichen mit anderen Menschen teilen:
Kommentare und verweisende Trackbacks
zum Beitrag: Kommentieren im Weblog nach Anmeldung
Kommentare
1 | dreamhill schreibt am 28.04.2006, 00:57:
Meiner Meinung nach haben Leute nicht umsonst solche "Mauern" vor sich aufgebaut. Auch Kommunikation über Kilometer von Kupfer und Glasfaser (sprich Internet) hat ihren Sinn. Viele der Blogger könnten nie in solcher lockerer Form von Mensch zu Mensch kommunizieren. Dafür hat man halt das Internet.
Auch ich kann meine Geschichte auch nicht einfach mal so jemandem am Abend erzählen. Das ist der garantierte Partykiller oder Rausschmeißer.
Viele Grüße
dreamhill
2 | Boris schreibt am 28.04.2006, 01:57:
Manche möchten halt lieber ein privates Klübchen haben. Oder eben lieber innerhalb ihrer Blogger-Community bleiben.
Der nächste Schritt ist dann die Rückkehr zur altherkömmlichen »privaten Homepage«, wenn man die Kommentarfunktion ganz abschaltet.
Da ist man dann ganz für sich...
3 | Gabi schreibt am 28.04.2006, 07:49:
Ich schließe mich hier meinen Vorrednern an - und die Menschen haben unterschiedliche Intentionen zum Bloggen und auch eine unterschiedliche Auffassung.
Öfter sind mir schon "Hochzeitsblogs" begegnet, in denen Brautpaare über ihre bevorstehende oder gewesene Hochzeit berichten und mittels dieses Blogs mit ihrer aus aller Herren Länder stammenden Gästeschar kommunizieren.
Und ich denke, es gibt sicher auch in anderen Bereichen derartig geführte Blogs.
Ich finde es in Ordnung und legitim, dass es solche Blogs gibt - nirgends steht geschrieben, dass jeder Blog für alle da ist. Wenn ich eine Rede auf dem Dorfplatz halte, heißt es noch lange nicht, dass diese Rede für die Ohren des ganzen Landes bestimmt ist.
Der Blogger sollte unbedingt eindeutig darauf hinweisen, dass Kommentare nur nach Anmeldung erfolgen, damit einem so etwas wir es Dir passiert ist, eben nicht widerfährt.
4 | Jörg Petermann schreibt am 28.04.2006, 08:47:
Natürlich bin ich mir bewusst darüber, dass jeder mit seinem Blog einen ganz eigenen Fokus verbindet und diesen auch pflegt. Wer keinen Kommentare haben will, wird dies zu verhindern wissen. Alles o.k. und gut. Aber es gibt auch eine Menge Weblogs, die Interesse haben, nur eben den Leser mehr als vor den Kopf stossen.
Wenn wir auf der einen Seite davon reden, dass nur 5 % der Leser kommentieren, dann sollten wir auch mal betrachten, wie leicht es dieselben haben oder auch nicht. Mich hat nach dreimal hintereinander geschriebenen Kommentaren das Ganze jedenfalls eingermaßen genervt. Zukünftig werde ich Blogs wohl vorher etwas genauer diesbezüglich prüfen. Schade um den Aufwand. Und anmelden mag ich mich bei den wenigsten Blogs. Zu viele Accounts, zu viele Passwörter, noch mehr Aufwand. Aus meiner Erfahrung vermeidet dies Spam, aber zu diesem Zweck kann ich auch anders vorgehen.
@dreamhill: Ich interessiere mich sehr für die persönlichen Werdegänge von Menschen, mit denen ich zu tun habe und finde das alles andere als unspannend, aber da bin ich wohl auf einsamer Flur. Wenn wir uns mal treffen sollten, haben wir schon mal ein abendfüllendes Programm. Und ich kann gut zuhören!
PS:Leben wir einfach damit, dass es jeder Mensch ein wenig anders mag. Es wäre doch schrecklich langweilig, wenn alle die gleiche Meinung hätten, oder?
5 | Engelbert schreibt am 28.04.2006, 09:05:
Bei mir kannst Du gerne einmal vorbeisurfen und kommentieren. Ich würde mich hüten, es meinen Lesern (und Kommentatoren) unnötig umständlich zu machen (-:
Abgesehen von den Blogs mit wirklich privatem Fokus (a la Hochzeitsblog etc...) ist jedenfalls das zuvorige Registrieren eine vermeidbare Hemmschwelle.
6 | XPlus Web schreibt am 28.04.2006, 17:59:
Ja das trifft man leider immer wieder, allerdings ist daran gerade die Spammer Fraktion sehr oft Schuld, was den Blog Inhaber nicht daran hindern sollte, darauf zu verweisen, das eben erst nach Anmeldung geschrieben werden kann.
7 | Alexander schreibt am 30.04.2006, 19:07:
Ich habe meine Kommentarfunktion abgestellt. Nachdem ich innerhalb einer Nacht, ca. 150 Spameinträge auf meinem BLog hatte.
Natürlich waren diese nicht online zu sehen, aber ich hatte trotzdem genug Arbeit.
Was ist Spam und was ist echt.
Nun habe ich die Funktion ein paar Tage ausgestellt, bin am überlegen ob ich diese Überhaupt noch einmal anstelle.
8 | Jan schreibt am 01.05.2006, 10:30:
Also wenn es nur um den Spam geht, dann hilft Akismet. Jörg hat darüber vor einigen Tagen mehrere Artikel geschrieben.
Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, wenn man sich diesen Dienst ins Blog holt, gibt es kein Spam-Problem mehr.
Seit ich Akismet habe, kann bei mir jeder kommentieren. Falls ich dann mal 150 Spam-Kommentare bekommen sollte, werden die garnicht erst veröffentlicht und können mit einem Mausklick gelöscht werden.
9 | Marketingblogger schreibt am 02.05.2006, 11:22:
Vorheriges Anmelden halte ich auch für extrem hinderlich. Wenn eine gewisse Kontrolle der Kommentare aus irgendwelchen Gründen notwendig ist, gibt es schließlich Möglichkeiten, die mir als Kommentierendem wesentlich besser gefallen:
Zum einen die Freischaltung jedes einzelnen Kommentars durch den Blogger. Das muss dann aber ziemlich zeitnah erfolgen und geht daher nur bei geringem Kommentar-Aufkommen oder viel Zeit zur Blog-Pflege.
Zum anderen lassen manche Blogger als Alternative zur Einzelfreigabe nur den ersten Kommentar in einem Blog durch die Moderationsfunktion laufen. Dann kann sich der Blogger mit Hilfe der E-Mail und Website-Angaben ein Blid über den Kommentator machen und ihn für alle zukünftigen Kommentare freischalten.
10 | meeero schreibt am 04.04.2007, 18:13:
ich finde die captcha-methode für sowas noch immer am besten....
11 | Daffyd schreibt am 27.04.2007, 17:05:
Genau meine Meinung, tut wirklich gut, dass es auch noch andere Leute gibt die so denken!
Weiter so!
12 | Malone schreibt am 15.05.2007, 16:57:
Gegen Spam hilft doch der Captcha?! Und ich klicke für gewöhnlich auch weg, wenn eine Anmeldung erforderlich ist. Es sei denn, es ist ein wirklich wichtiges Blog für mich, auf dem ich mich häuslich niederlassen will ;)
13 | Raetsel schreibt am 21.11.2007, 12:13:
Anmeldungen bei Blogs sind äußerst lästig. Wer wiedererkannt werden will, wird schon selbst dafür Sorge tragen.
14 | Ron schreibt am 05.06.2008, 22:49:
ich glaube als Blogbetreiber hat man eben das Dilemma, dass man einerseits viele Beträge haben möchte (das geht wohl eher ohne Registrierung) und andererseits vernünftige Qualität. Letzteres geht glaub ich nur mittelfristig mit einer Registrierung, es sei denn man ist als Betreiber bereit, jeden Tag zu redigieren, zu löschen etc. Ich glaube dieses Dilemma ist den Betreibern schon klar, ist einfach ne Sache der Prioritäten.
15 | Ron schreibt am 05.06.2008, 22:52:
ich glaube als Blogbetreiber hat man eben das Dilemma, dass man einerseits viele Beträge haben möchte (das geht wohl eher ohne Registrierung) und andererseits vernünftige Qualität. Letzteres geht glaub ich nur mittelfristig mit einer Registrierung, es sei denn man ist als Betreiber bereit, jeden Tag zu redigieren, zu löschen etc. Ich glaube dieses Dilemma ist den Betreibern schon klar, ist einfach ne Sache der Prioritäten.
16 | Robert schreibt am 06.07.2009, 14:00:
Lässt man die Kommentare ohne eine Anmeldung durch, besteht das Problem, dass man sie nicht durchschaut und somit unwissend illegale Kommentare auf der Seite hat. Dies ist meiner Meinung nach sehr gefährlich, denn so eine Abmahnung kommt schnell.
Sicherlich ist es für den Nutzer einfacher gleich drauf loszuschreiben, ich würde es einem Seitenbetreiber aber nicht empfehlen dies zu genehmigen.
Viele Grüße
Robert
www.slideshine.de
Folgende Weblogs verweisen auf diesen Beitrag:
» | Telagon Sichelputzer am 28.04.06 01:09
Mitdiskutieren und Kommentieren
Soeben stieß ich auf einen Eintrag bei Jörg: Kommentieren im Weblog nach Anmeldung. Im Prinzip dreht es sich um diejenigen Blog Autoren, die die Diskussion in ihren Blogs nur für angemeldete User freigeben.
... Weiterlesen »
Trackback-URL: http://www.einfach-persoenlich.de/m33/etb.cgi/1348
Einfach persönlich kommentieren:
Kommentare des Beitrages per RSS-Feed verfolgen?
Mit dem RSS-Kommentar-Feed kannst Du die Kommentare dieses Beitrages einfach persönlich verfolgen und im Blick behalten, einfach:

