Wer montags arbeitet, DER kann was erleben!!!

15.05.2006 | Persönlich | 11 Kommentare | Print

Kundenkommunikation in der Service-Wüste Deutschland. Nach so vielen unglaublichen Dinge bleibt mir heute nur eines: Kündigung schreiben!

Heute werden sich alle diejenigen Leser freuen, die wenige Beiträge von mir eher selten kennen und deren ToDo-Liste dadurch reichlich geschont wird. Denn Montags kann man was erleben, wenn man arbeitet. Besonders wenn man die feinen Besonderheiten der Providerlandschaft in der Service-Wüste Deutschland (besser) kennen und differenzieren lernt.

Manches Pferd vor der Apotheke habe ich in meinem Leben erlebt. Eine ganze Horde davon auf einen Haufen und am gleichen Tage aber ist deutlich zu viel. Emotionen sind ein schlechter Ratgeber. Also halte ich mich heut einfach mal zurück. Vielmehr verbinde ich meine heutigen Erlebnisse mit einem sehr bildhaften Vergleich.

Gern vergleiche ich ein Vertrauenskonto in einer Geschäftsbeziehung mit einem Bankkonto. Man muss erst etwas einzahlen, bevor man etwas abheben kann. Mitunter aber heben Lieferanten, wenn sie allzu schnell allzu groß werden aber so schnell das Vertrauen ab, dass man aus dem Stauen nicht mehr heraus kommt. Wenn der Kontostand zusehends gegen Null geht, diesen Wert überschreitet und dann immer noch Ignoranz und dumme Sprüche an der Tagesordnung sind, dann kann man nur noch eines machen:

  • Die Konsequenzen ziehen.

Innere Kündigung geschrieben

Die innere Kündigung ist geschrieben. Meinen Kunden und mir kann ich das einfach auf lange Frist nicht mehr zumuten. Mit Ruhe und Bedacht werde ich die Konsequenzen planen und Schritt für Schritt umsetzen. Ich habe bisher meinen Kunden nur das versprochen, was ich auch in der Lage war, mit Kooperationspartnern umzusetzen.

Konsequenz & Berechenbarkeit zum Wohle des Kunden

Konsequenterweise gehe ich diesen Weg unbeirrbar weiter, auch wenn um mich rum offenbar eine Reihe von Menschen ihre täglichen Geschäfte auf unsolider Basis abwickeln. Ich möchte auch morgen noch meinen Kunden aufrecht ins Gesicht schauen können. Mag es altmodisch sein, wenn das geschriebene gleich dem gesprochenen Wort ist. Für mich gilt der Grundsatz aber auch zukünftig.

Würde es nur einen Bruchteil Menschen geben, die ebenso agieren und dann einfach mit den Füßen (oder dem Bauch) abstimmen, könnten solch ignorante Zeitgenossen bald Ihre Geschäfte auf anderer Basis machen. In diesem Sinne werden im Herbst immer die Früchte geerntet, die im Frühjahr gesät werden. Ich freue mich bereits auf das Erntedankfest!

Guten Abend!

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