Wenn mein einziges Werkzeug ein Hammer ist ...
21.06.2006 | Blogger, Blogging Tipps, Movabletype, WP Wordpress | 15 Kommentare | Print

Weblogs haben viele Potenziale. Aber ich mag die Betrachtung von Licht und Schattenseiten. Je mehr ein System in den Himmel gehoben wird, umso mehr interessiert mich auch Kehrseite der Medaille. Warum, wollt Ihr wissen?
Wenn mein einziges Werkzeug ein Hammer ist,
sieht bald jedes Problem aus wie ein Nagel!
Blindheit für den Blick über den Tellerrand greift immer mehr um sich. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn immer mehr Wordpress(er) aus Ihrer Liebe zu WP eine Art Weltanschauung machen. Selten gibt es dann noch etwas anderes. Schwierig werden die Zeiten vor allem für die Einsteiger, die von vornherein mehr wollen oder aber ein ganz bestimmtes (beruflich orientiertes) Ziel erreichen wollen. Allzu oft wird privates Bloggen und professioneller Einsatz in einen Topf geworfen.
Mehrere Möglichkeiten sind besser & flexibler
Meine Entscheidung mehrer Blog-Systeme nebeneinander einzusetzen war Gold richtig. Für jeden Einzelfall kann ich so individuell abwägen, welche Lösung welche Werkzeuge erfordert. Und ich habe nun mal sehr gern mehrere Werkzeuge in meiner Tasche. Jedes System hat seine Stärken, auch ein interessantes Zusammenspiel mehrerer Komponenten ist denkbar. Dazu werde ich in Bälde ein Beispiel näher vorstellen.
Praxis am wunderschönen Beispiel
Wer sich ein gutes Beispiel für Ausnutzung von Ressourcen sehen will, schaut einfach bei Manuelas neuen Projekt Screencasting.de vorbei. Wer sich die Mühe gemacht hat, einmal die Plugin-Funktionen bei anderen Systemen zu suchen, wird sehr schnell an Grenzen gekommen sein. Sehenswert und einfach zu bedienen ist einfach in diesem Falle Wordpress mit Plugin-Erweiterung.
Widersprechen sich nicht beide Aussagen?
Keineswegs. Ich bin für meine Liebe zu MT bekannt. Aber genauso mag ich Wordpress. Zudem interessieren mich aber sachliche Argumente. Ich mag mich nicht einem Produkt mit Haut und Haar verkaufen. Und verschweigen will ich auch nicht, dass manche Praxis-Lösung einfach wenig mit dem Anspruch zu tun hat, den ich an ein Projekt verbinde. Eine ausgewogene Betrachtung von Pro und Contra ist mir schon wichtig.
- Wer ein Gericht zum Mittag bekommt,
kann Essen oder Nicht. - Wer zwei Gerichte zum Mittag bekommt,
kann Gericht1 oder Gericht2 essen. - Wer drei Gerichte auf dem Mittagstisch hat,
kann das erste Mal frei entscheiden.
Guten Appetit!