The Best of Minimalismus in Wordpress Themes
24.08.2006 | Blogger, Blogging, Blogging Tipps, WP Wordpress | 14 Kommentare | Print

Was sind die besten Minimalismus Wordpress Themes? Was sollte ein solches Design haben, um in die Top Ten der Hitlisten mit guter Benutzerfreundlichkeit kommen zu können? Eine Liste gibt Stoff zum Nachdenken und sucht Impulse zum Weiterdenken.
Übersichtlich, simple, einfach, minimalistisch. Minimalismus in Wordpress Themes ist ein immer aktuelles oder wiederkehrendes Thema. Fast jeder hat es einmal ausprobiert oder schaut bei diesem Thema mit Interesse hin. Immer auf der Ausschau nach guten Wordpress Themes mit netten Design-Ideen habe ich diverse Themes gesehen.
Von den vielen Wordpress Themes haben mich recht wenig begeistert. Einige davon aber unter anderem, weil sie nicht nur Minimalismus auf ihre Fahnen geschrieben haben. Einige haben auch ein eigenes Flair, Ausgewogenheit und Minimalismus gut miteinander verbunden.
The Top Ten of Wordpress Zen?
Scott hat als einer der markantesten Wordpress-Minimalisten nun eine (nicht ganz uneigennützige) Auflistung der besten Minimalismus-Themes von Wordpress zusammengetragen.
Zwei Herzen schlagen in meiner Brust
Ihr mögt über Minimalismus streiten und unterschiedlicher Auffassung sein. Auch in meiner Brust schlagen immer zwei Herzen. Nach Zeiten überfrachteter Weblog habe ich schone manchen Anflug von Minimalismus überstanden. Trotz allen Liebäugelns mit einigen recht interessanten Ansätzen komme ich aber zu mehr oder minder großen Kompromissen zurück.
Was macht ein gutes Minimal-Konzept aus?
Vollends haben mich sehr, sehr wenige Minimal-Versionen überzeugt. Meist fehlte mir trotz oder gerade wegen des Minimalismus mach wichtige Element. Dennoch denke ich ist es eine Überlegung wert, was genau ein solches Theme (egal für welche Plattform) ausmachen sollte.
- Welches wären Eure wichtigsten Kriterien?
- Was denkt Ihr darüber?
PS:
Oder habt Ihr gar andere Seiten und Ideen als bessere Favoriten?
Fragen über Fragen und gewiss spannender Stoff zum Ausstausch. Und wer weiß, vielleicht dient die eine oder andere Anregung als Impuls, ein eigens Theme bzw. ein passende Projekt in diesem Sinne zum Leben zu erwecken.
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Kommentare und verweisende Trackbacks
zum Beitrag: The Best of Minimalismus in Wordpress Themes
Kommentare
1 | Benjamin schreibt am 24.08.2006, 22:40:
Mein Favorit ist das Minimallayout von Lokesh. Oder geht das nicht mehr durch?
3 | Fabian Nöthe schreibt am 25.08.2006, 09:34:
Auch sehr schön sind:
Neues Blog-Layout für die Seminare der FH-Aachen (FB Design)
und eigentlich müsste eh alles so aussehen g
Mein Bloglayout nach Jakob Nielsen
4 | Boris schreibt am 25.08.2006, 09:53:
Meine grundlegende Philosophie ist - als theoretisches Ideal, weil sie kaum in Reinfrom praktisch durchführbar ist:
Wenn für eine jeweilige perfekte äußere und dem Inhalt adäquate Form X Designelemente nötig sind, dann brauche ich für jedes Element X+n einen wirklich triftigen Grund.
5 | Gabi schreibt am 25.08.2006, 10:01:
Hallo Jörg,
Du schreibst, dass Dir nur wehr wenige Minimallayouts gefallen.
Nicht zu allen Blogs paßt ein Minimallayout. Das Zusammenspiel von Layout und Inhalt hat aus meiner Sicht etwas mit Dramaturgie, "in Szene setzen" zu tun. Darum kann ich gar nicht so pauschal sagen, was für mich ein gutes Minimalkonzept ausmacht - wichtig ist für mich allein, dass Layout und Inhalt sich ergänzen und nicht konkurrieren.
Schau' mal die Blogs in Deiner Blogroll durch und versuche sie Dir mit einem Minimallayout vorzustellen. Das wird Dir bei einigen Blogs schwer fallen und bei einigen nicht.
Grob kann man wohl sagen, dass ein Minimallayout besser zu Blogs paßt, die einen speziellen Themenschwerpunkt haben. Fach- bzw. Themenblogs müssen sich ja nun nicht immer zwangsläufig mit Webworking beschäftigen, man kann schließlich zu jedem Thema einen Fachblog führen. Bei privaten Blogs, die eher einen klassischen Tagebuchcharakter haben, sehe ich das anders. Die Mischung aus vielschichtigen Themen, Unterhaltung, persönlichen Einsichten und Mitmach-Aktionen erfordern hier ein Layout, dass dieses auch widerspiegelt.
Ausnahmen bestätigen bekannermaßen die Regel. Ein typischer Themenblog ist Shopblogger, den kennen wir wohl alle ;-) Das Layout stufe ich noch gerade eben unter "minimalistisch" ein. Meiner Meinung nach könnte dieser Blog ein bißchen mehr Layout vertragen, es würde die Inhalte eher unterstützen als von ihnen ablenken.
Ein anderes Beispiel: Der private Weblog von Frau... äh... Mutti.
Die Autorin schreibt derart brilliant und unterhaltsam, da entstehen allein beim Lesen viele bunte Bilder im Kopf und ich könnte mir diesen Blog mit einem überfrachteten Layout gar nicht vorstellen.
Zum Schluß möchte ich Dir aber noch gerne Deine Frage beantworten:
Ich bin zwar auch kein großer Liebhaber von Minimallayouts, aber dieses hier ist mein Favorit: segert.net. Witzig ist das Figürchen oben links, vor einigen Zeiten war da mal ein kleines Pärchen mit einem Luftballon, das gefiel mir noch besser, es war ganz subtil animiert: Ab und zu stieg der Luftballon hoch. Außerdem gefällt mir das Zusammenspiel der verwendeten Designfarben schwarz und rot
Und ich habe noch ein Beispiel für ein Minimalayout, welches mir nicht so gut gefällt: praegnanz.de. Das verwendete Grün hat keinen farblichen Gegenpol und hinerläßt bei mir das Gefühl des "Alleingelassens". Ferner noch was Technisches: Das per javascript realisierte Aufklappmenü - das hätte nicht sein müssen, es gibt doch so viele andere kreative Lösungen, die sich rein mit css umsetzen lassen.
6 | Klaus schreibt am 25.08.2006, 10:30:
Mir sind die alle zu blaß. Übersichtlichkeit ist wichtig, aber fast nur weiß und Text? Sehr streng. Erinnert mich an diese Architekturkunstwerke, die man in Zeitschriften. Cool aber ungemütlich.
Ein klein wenig Farbe würde es IMHO angenehmer für das Auge machen. Mein Favorit ist immer noch Relaxation von John Wrana. ;-)
7 | Flo schreibt am 25.08.2006, 10:43:
So richtig konnte mich keins überzeugen. Bei den meisten Designs fühl ich mich eher in die Vergangenheit oder anfänge des Internets zurückversetzt, also so wie ichs mir zumindest immer vorstelle, als man halt noch nicht die Grundlagen für andere Designs geschaffen hatte. (Obwohl das bestimmt nicht so stimmmt....)
Für mich ist normal zumindest eine Farbliche oder zumindest deutliche Trennung der Navigation Vorraussetzung für ein gelungenes theme. Ich stell mir bei einem Minimalistischen Theme eher vor das nur dezente Farben verwendet werden und die Seite nicht an Text und Grafiken überladen wird.
8 | Jörg schreibt am 25.08.2006, 12:46:
@Fabian: Toll, dass Du auch zwei Layout-Links beigelegt hast. :))
Ist das Beispiel-Layout von Nielsen mit den kompletten Vollflächen-Links Absicht oder eher der Projekt-Studie zu schulden?
Offen gestanden hat mich das doch sehr stark orientiert, wäre toll, wenn Du da noch einen Hinweis schreiben würdest.
BTW, Nielsen und Minimalismus weckt bei mir immer noch ganz andere Gefühle. Ich kenne seine Vorstellung von 1980-er Layout aus den ersten Tagen des Internet. Selbst die sehr guten Redesign von Gurus hat er außen vor gelassen und hat selbst heute noch seinen Stil.
Nichts für ungut aber solch einen Stil kann und will ich mir in einem visuelle stark dominierten Medium echt verkneifen.
Bin trotz allem aber immer gern offen für neue Impulse,
also bitte richtig verstehen! :))
9 | Jörg schreibt am 25.08.2006, 14:09:
@Gabi: In vielen Aspekten stimmen wir überein. Gerade der Themenfokus eines Weblog beeinflusst sehr stark die Möglichkeit, Minimalismus umzusetzen.
Minimalismus hat für mich auch immer den Verzicht auf all das notwendig, was für eine Grundfunktion nicht unbedingt gebraucht wird. Leider bleiben dabei auch manche Aspekte der Gestaltung und Esthetik deutlich auf der Strecke. Wenn keines der hier erwähnten Minimal-Layouts so richtig Anklang findet, dann belegt das durchaus den Wunsch, auch mit etwas Komfort schreiben zu können.
Der Shopblogger gehört für mich in die Rubrik Standardlayout. Andernfalls müssten alle ähnlichen Layouts ja bereits unter Minimalismus laufen. Minimallayouts verzichten meist noch strigenter auf Standardelemente, den Blogroll, Navigation o.ä. Das geht mir teilweise zu weit, auch, weil es einige Grunderfordernisse nicht mehr realisieren kann. Der Zugang zu den Archiven wird ungleich schwerer, so habe ich es immer wieder erlebt.
Dennoch hat, zwei Herzen in der Brust, der Gedanke an Minimalismus für mich Sinn. Genau dann, wenn ich den Verzicht auf Gewohntes bewusst mache oder ihn gar gezielt haben, um andere Aspekte wie den Content beispielsweise mehr in der Vordergrund stellen will.
Der Einschränkungen und Unzulänglichkeiten von Themes bin ich mir bewusst. Dennoch suche ich zwischen den Fronten für mich einen Weg, das eine zu tun und das andere nicht zu lassen.
Und das heißt ggf. auch für mich hier, den Themenfokus kritisch zu beleuchten und über die Perspektive und Chancen von Veränderungen nachzudenken. Wie auch bei den meisten Kommentaren würde ich nicht ganz auf alle Gestaltungsmöglichkeiten verzichten wollen. Das Auge sollte schon einbezogen sein.
Ein Minimal-Design würde ich aber in jedem Falle selbst schreiben.
Was würde für Euch denn beispielsweise unbedingt in den Korb hineingehören.
10 | Gabi schreibt am 26.08.2006, 21:13:
Ja, was gehört für mich in den Korb des Minimal-Designs...
- mehr als eine, aber weniger als fünf kräftige, kontrastreiche, aber harmonierende Farben
- Eine einfache, aber wirkungsvolle Grafik im Header (kein Foto, eher sowas wie ein Logo)
- zum Layout passende Listenpunkte
- blockquote und cite müssen eine zum Layout passende Formatierung haben
- ebenso acronym, dfn und abbr
- Die Zustände von Hyperlinks müssen zum Layout passen
- Eine gediegene, nicht zu kleine Schrift - verdana ist zu fad
Das ist das, was wir gerade so spontan einfällt...
Wünsche Dir einen schönen Sonntag, ich werde den Rest des Wochenendes auf Helgoland verbringen :-))
11 | Horst schreibt am 27.08.2006, 15:23:
Wissenschaftliche Aspekte sind mir persönlich eher fremd. Ich arbeite gern drauf los, was sich nicht zuletzt am nicht validen Quellcode erkennen läßt. ;-)
Oft ist es so, dass mir das Basteln am Design mehr Spaß macht, als das eigentliche Schreiben. Und das, obwohl ich nicht gerade wenig "texte".
Ein schönes Design inspiriert mich, und ich wage mich prompt an so manches heran, von dem ich auch in Ermangelung entsprechender Detailkenntnisse lieber die Finger gelassen hätte. Vielleicht liegt aber genau an der Stelle auch der Reiz der ganzen Sache. Ich betrete immer wieder Neuland. In gewisser Weise weckt das meinen Ehrgeiz, obwohl ich mich doch eigentlich gar nicht für ehrgeizig halte.
Am schönsten finde ich persönlich Eigenkompositionen, auch wenn sie anderen Themes vielleicht "nur nachempfunden" sind.
Ich finde es schon richtig, dass die Thematik eines Blogs mit dem Design möglichst übereinstimmen sollte, soweit dieses überhaupt zu machen ist.
Ein Blog, das sich (wie meiner) in der Hauptsache um politische oder wirtschaftspolitische Themen widmet, könnte vielleicht am ehesten mit einem minimalistischen Theme versehen. Das gilt bestimmt auch für andere eher "trockene" Themengebiete. Viele Plugins nehmen zusätzlich Einfluss auf das Design. Da muss man nur an die Widgets denken. Damit habe ich es persönlich nicht so. Ich bastle lieber an meinem Design herum und freue mich, wenn ich am "Ende der Arbeit" wirklich zufrieden bin. Das aber dauert immer nur eine kurze Weile an. Und dann geht's wieder von Neuem los.
12 | Claudius schreibt am 27.08.2006, 16:47:
das schönste, eleganteste, tollste, großartigste ist - keine Frage - für mich veryplaintxt von Scott. Ich selbst verwende es auch, habe es allerdings nochmal kräftig aufgebohrt. Ich weiß nicht, ob es mit dem großen Titelbild noch 100% minimalistisch ist - auf jedenfall ist es ein sehr aufgeräumtes Theme. Was mich an diesem Template fasziniert ist dieser Stil 'alterwürdiger' Zeitungen wie der NZZ oder der FAZ. Darüberhinaus ist - dank Scott - dieses Theme klar und sauber geschrieben.
Also: mein klarer Favorit!
13 | Claudius schreibt am 23.09.2006, 15:57:
zwischenzeitlich hat sich die URI auf meinen Blog leicht geändert: Jetzt heit es al-musafir.de
14 | subcess schreibt am 03.03.2007, 21:39:
also ich mag fast alle von dir angegebenen themes, wobei ich meine Themes auch sehr gut finde (logisch g)
aber minimal und dezent übersichtlich ist immer gut!
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