Teil 2: Gedanken zu Themenfokus vs. Neuen Projekten

01.09.2006 | Persönlich, Site intern | 3 Kommentare | Print

Teil 2 Gedanken zu Themenfokus vs. Neuen Projekten

Der Themenfokus meines Projektes steht sehr lange bereits unter meiner Beobachtung. Nachdem ich die unterschiedlichsten Meinungen zu breitbandigen und eng themenfokussierten Seiten gelesen habe, steht für mich fest: hier muss etwas passieren.

Mit Interesse habe ich zum Thema Themenfokus vor kurzem die Gedanken von Perun in Neues Weblog oder neue Kategorie gelesen. Naturgemäß stellt sich die Frage für private Weblogs in etwas anderere Art. Ob man unbedingt Vollzeitblogger sein muss, um über das Thema nachzudenken weiß ich nicht so recht.

Eines scheint mir jedoch sicher. Je themenreicher ein Weblog wird, desto schwieriger wird die Ansprache einer fest umrissene Zielgruppe. Aus meiner Sicht gerät man auch in Gefahr, Leser mit uninteressanten Themen zu überfrachten oder gar zu langweilen. Je weniger themenfokussiert die Seite ist, umso mehr muss der Autor die Seite durch seine Person und seine Schreibe interessant gestalten und für Abwechslung und Leserbindung sorgen. Themenbreite Seite geraten zudem in Schwierigkeiten, Werbemittel und –Partner (langfristig) passend zum Content zu finden.

  • Beispiel 1: Movable Type
    einfach-persoenlich gehört zu den deutschen Seiten im Internet, die am meisten zum Einsatz und der Nutzung der Weblog-Software Movable Type geschrieben haben. Das kann ich denke ich ohne Übertreibung sagen. Ausführliche Artikel und Berichte zu Template-Einsatz, Optimierung, Vorteilen sowie den aktuellen Plugins und Produkt-Entwicklungen mögen aber alle anderen (Wordpress-)Nutzer weniger vom Hocker reißen.
    Nicht umsonst habe ich die beiden Beta-Test separat ausgegliedert und nur noch eingeschränkt hier darüber berichtet. Die Beta-Version von MT3.3 hat dazu gar einen eigene Domain http://movable-talk.de/ bekommen.
  • Beispiel 2: Bücher & Buch-Tipps
    Als Buchfreund habe ich über diverse Bücher, Tipps und Hinweise geschrieben. Sehr stark auf den webafinen Content bezogen und mit Blick auf meine Leser ließ ich viel mich sonst interessanten nette Impulse aus dem Bereich weg. Schließlich begann ich ein eigenes Projekt, in dem ich dann mit angepasstem Konzept diese Themen ausgliedern und weiter betreiben kann.
    Erfreulich gestartet scheint der Buch-Blogger derzeit (abgesehen von der Pause) dabei auch Leser anzusprechen, die einfach-persoenlich nicht oder nur eingeschränkt gelesen haben oder dies überhaupt tun würden. Sie interessieren sich eben nur für Bücher respektive den damit verbundenen Veröffentlichungen.

Pro & Contra berücksichtigen

Zwischen Baum und Borke stehend spricht die Mehrzahl der Argumente für mich dafür, zu einer klareren Positionierung und Fokussierung des Content zu finden. Allein die Wahl und Entscheidung habe ich noch nicht endgültig getroffen. Nicht zuletzt will ich dabei die Lesegewohnheiten berücksichtigen und gebührend beachten. Aus Eins mach Fünf kann dabei allerdings nicht der Grundtenor sein.

Es gibt eine Reihe von Themen, die ich bisher wenig berührt habe, die allerdings spannende Bereicherung bringen würden. Diese wenig dargestellte Qualifikationen und Fachthemen würde ich allerdings nach heutigem Stand eher in einem neuen Projekt denn als Unterkategorie andenken. Und nicht zuletzt damit auch jedem die Möglichkeit einräumen, nicht alles, sondern nur die ihn interessierenden Themen zu lesen.

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Kommentare und verweisende Trackbacks

zum Beitrag: Teil 2: Gedanken zu Themenfokus vs. Neuen Projekten

Kommentare

1 | Frank schreibt am 02.09.2006, 00:27:

Tach erstmal,
also der Domainname "einfach persönlich" deutet im ersten Moment auf einen privaten Blog hin, weniger denkt man dabei an Blogs, Webdesign und Co. Aber man wird ja gerne positiv überrascht wenn man ein neues "Haus" betritt. Ich denke man sollte sich fragen ob man einen Privatblog oder einen Fachblog schreibt, wenn man das weiss kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Ich persönlich würde in einem privaten Blog das schreiben was mir gerade in den Sinn kommt. Bei einem Fachblog muss ich natürlich darauf achten das ich nicht vom Thema abschweife, aber alles was da zu passt fliegt rein.

So zu guter letzt noch, etwas das mich beschäftig lach, gibts die Wörter "Privatblog" und "Fachblog" schon? Wenn nein, hiermit existieren sie.

Bis demnächst, Frank

2 | Wally schreibt am 02.09.2006, 18:39:

Ja gut Frank, so habe ich ja auch mal angefangen bzw. bis jetzt. Aber ich habe nicht nur EIN Thema, EIN Hobby, EIN Fach - sondern ich besitze mehrere unterschiedliche Fachblogs.

Und das ist eben auch nicht das Wahre, hat eben wie alles Vor- und Nachteile.

3 | Hans Feldmeier schreibt am 03.09.2006, 12:11:

Hallo an alle Freunde von Jörg,
zuerst einmal muss ich sagen, dass Jörg einen "sehr guten Job" macht. Ich bin jemand, der auch mehrere blogs und websites aufgebaut hat und betreut: Schaut mal unter http://e-competences.blogspot.com nach. Es geht allerdings bei mir hauptsächlich nur um Digitales, da ich aus dem Lehrbereich komme und europ. Projekte koordiniere. "Anyway", zurück zum Thema.


Ein neuer Bereich "Web2.0" also das neue Soziale Netzwerk würde mir mit Jörg besser gefallen, als der "persönliche Blog".


Aber das ist alles Ansichtssache!

Folgende Weblogs verweisen auf diesen Beitrag:

» | professional WebDesign barrierefrei am 03.09.06 11:59

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