Wie groß sind Browser-Fenster und Bildschirm-Auflösungen wirklich?

09.11.2006 | Blogging, Blogging Tipps, Webdesign | 4 Kommentare | Print

*Eine Bildschirmauflösung von mindestens 1024×768 wird von den meisten Anwendern bevorzugt. Doch allzu vorschnelle Schlussfolgerungen werden durch die Größe der tatsächlichen Browser-Fenster gebremst. Lesenswert der Report zum Lesen und Überdenken! *

Eigene Erfahrungen und praktische Vergleiche sind Gold wert, will man bei seinen Webprojekten optimale Lösungen anbieten. Doch nicht immer liegen aktuelle Daten vor. Bildschirmauflösung und tatsächliche Browserfenster-Größe sind spätestens seit wide-screen-Monitoren verschieden.

Thomas Baekdal hat Untersuchungen angestellt. Er schaut den Usern auf den Bildschirm und illustriert das dominante Verhalten von Internet-Benutzern.

Demnach ist es tatsächlich so, dass viele der Benutzer der gegenwärtigen Standardauflösung 1280*1024 im Vollbild surfen. Etwa 70% sind es. Doch das sagt noch nicht viel aus. Der Webdesigner weiß nie, welche Seiten- oder Menüleisten oder Erweiterungen im Browser installiert wurden. Entsprechend geringer ist der verfügbare Platz.

Viele anschauliche Grafiken stellen Zusammenhänge dar und machen auf manchen Fehler in der Erwartung von Nutzergewohnheiten aufmerksam. Eine Lektüre, die sich in Verbindung mit einem Check der Statistikdaten eines Projektes auf alle Fälle seine Zeit wert ist. Vielleicht gibt der Report Euch auch Anregungen zu eigenen Untersuchungen und Betrachtungen.

[via: DrWeb]

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Kommentare und verweisende Trackbacks

zum Beitrag: Wie groß sind Browser-Fenster und Bildschirm-Auflösungen wirklich?

Kommentare

1 | macx schreibt am 10.11.2006, 12:07:

Ich vergrößere oder verkleinere mein Browserfenster oft. Hinzu kommt: Am PC war mein Browser immer Fullsize, seit dem komplett auf Mac umgestiegen bin, ist mein Fenster auf keinen Fall mehr Vollbild. Wenn ich alleine meine Variabeln mehrfach multipliziere, kann es für Webdesigner nur heißen: Keine starren Layouts.
Das heißt nicht, dass ich ausschließlich Fluid-Layouts einsetzen würde, und auch gehört die Auflösung 800×600 zum alten Eisen. Doch ein wenig Flexibilität sollte schon alleine aus Zugänglichkeitsgründen in jedem Design einer Webseite stecken.

2 | Gabi schreibt am 10.11.2006, 20:15:

Auch wenn ich in meinem Blog gegen meine Prinzipien verstoße - aus meiner Sicht ist das Fluid Layout das einzig Wahre im Internet. Solange Browserfenster nicht fix sind, solange dürfen Webseiten auch nicht fix sein.

Der Webdesigner weiß nie, welche Seiten- oder Menüleisten oder Erweiterungen im Browser installiert wurden.

Alleine das ist doch schon Grund genug. Und es gibt nicht nur im Browser weitere Menüleisten, sondern auch auf dem Desktop, beispielsweise die Office-Leiste

Wünsche Dir ein schönes Wochenende! ;-)

3 | Perun schreibt am 10.11.2006, 23:18:

Doch ein wenig Flexibilität sollte schon alleine aus Zugänglichkeitsgründen in jedem Design einer Webseite stecken.

Hmm, ich habe da ein kleines Problem mit dieser Aussage. Wenn ich ein fixes Layout ausarbeite welches auf 800×600 "optimiert" wurde und jemand auf einem 15" Röhrenmonitor unterwegs ist (standardmäßig 800×600) und derjenige dann Sein Browserfenster verkleinert und die Sidebar aktiviert, dann kann er trotzdem auf diese Seite gelangen und den Inhalt lesen - er ist ja nicht ausgesperrt. Es besteht in dem Sinn keine Barriere.

Wenn ich mir die Schnürsenkel des linken an die Schnürsenkel des rechten Schuhs zusammenknote, dann darf ich mich nicht beschweren, dass die Treppen zu hoch sind.

... aus meiner Sicht ist das Fluid Layout das einzig Wahre im Internet.

Hallo Gabi,
ich muss dir ein bisschen widersprechen. Viel wichtiger ist das der Text eine lesbare Breite behält und das ist bei richtigen fluiden Layouts nicht gegeben. Hier muss man dann mit max- und min-width arbeiten und dies wird bekannterweise von Internet Explorer einschl. Version 6 nicht unterstützt.

4 | Stefan schreibt am 12.11.2006, 12:34:

Viel wichtiger ist das der Text eine lesbare Breite behält und das ist bei richtigen fluiden Layouts nicht gegeben.

Die optimale Breite steht aber in Abhängigkeit zur Schriftgröße… Woher willst du meine wissen? Wenn ich bei einem festen Layout mit schmaler Breite mit veränderter Standardgröße unterwegs bin – oder zu späterer Stunde die Schrift vergrößere, um besser sehen zu können, ist die Spaltenbreite zu schmal.

Ich denke, die einzige Lösung ist eine liquid-elastic Lösung, die die max-/min-width in Anhängigkeit zu "em" setzt.

Nur weil viele mit einem schlechten Browser unterwegs sind, der auch noch das Vergrößern von Schrift in manchen Fällen untersagt, ist die fixe Lösung trotzdem nicht optimal.

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