Google-Mythos: Virtueller Hostes Domain vs. dedicated IP-Adresse

22.11.2006 | Google | 5 Kommentare | Print

Links to virtually hosted domains are treated the same as links to domains on dedicated IP addresses.
Matt Cutts

Hartbäckig halten sich Gerüchte in den SEO- und Webmasterwelt. Matt Cutts schafft Klarheit und demaskiert ein Gerücht, ab damit in die Welt der Suchmaschinen-Märchen und Halbwahrheiten.

Der Google-Ingenieur Matt Cutts gibt sich immer wieder redlich Mühe, die Kommunikation mit Googles Suchmaschinenfreunden aufrecht und attraktiv zu halten. Wer keinen Spam haben will muss nur geeignet vorbeugen, mag man sich bei Google denken.

In seinem aktuellen Beitrag Myth busting: virtual hosts vs. dedicated IP addresses geht er nun auf eine sicherlich auch für viele Blogger interessante Frage ein:

  • Werden Links zu virtuell gehosteten Domain schlechter bewertet
    als Links zu Domain mit separater IP-Adresse?

Links to virtually hosted domains are treated the same as links to domains on dedicated IP addresses.
Matt Cutts

Hintergrund kurz erklärt

Google bewertet die Relevanz einer Webseite in den Suchmaschinen nach vielen Kriterien. Ein Kriterium ist die Anzahl eingehende Links. Durch Missbrauch des PageRank-Verfahrens wurden die internen Regeln zu Bewertung von Google in den letzten Jahren oft geändert, verfeinert und intelligenter gemacht.

Links von mehreren, dazu womöglich auch noch sehr differenten Servern zu bekommen, war und ist aufwändiger als die Anmeldung von mehreren Domain auf dem gleichen Webpaket und damit i.d.R. gleichen Server. Nachdem ein starke Link-Popularität (viele verschiedene Links von diversen IPs) immer mehr in das Ranking von Google Einzug halten sollte hielt sich einmal mehr das Gerücht, eine Links auf virtuell gehostete Domain würden schlechter bewertet als Links von anderen IP-Bereichen.

Wenn Matt Cutts heute so klar dazu eine Aussage machen kann bedeutet das nicht unbedingt freie Bahn für Missbrauch. Denn Google dürfte in der Zwischenzeit schlau genug sein, bereits wieder einen Fortschritt gegenüber den Anwendern zu haben.

PS:
Interessant, welche weitere Fragen gleich im Kommentar-Bereich gestellt werden. Kleiner Finger - ganze Hand, könnte man denken. Aber wer wolle nicht Klarheit ob des einen oder anderen Mythos haben. Die Frage ist nur, was bringt das den Anwender weiter?

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