Podcasts: Ergänzung oder Bedrohung für die Radiosender?
28.01.2007 | Blogging, Blogging Tipps | 0 Kommentare | Print

Bedrohen Podcasts die Existenz von Radiosendern? Eine ARD-Studie befragte 10.156 Nutzer und gibt Entwarnung. Je profitabler ein Radioprogramm, desto beliebter die Podcasts.
Neue Trends & Entwicklungen begeistern nicht nur. Sie rufen auch die Sorge um die Zunkunft auf den Plan. Zur Klärung dieser Befürchtung führte die ARD nun eigens eine Studie unter Ihren Kunden durch. Das Ergebnis signalisiert Entwarnung: Podcasts sind eine sinnvolle Ergänzung der traditionellen Radioprogramme, keine Bedrohung.
Im Zeitraum Juli bis September 2006 wurden insgesamt 10.156 Nutzer von Podcastseiten auf den Internetseiten der einzelnen ARD-Landesrundfunkanstalten und von ard.de befragt. Die Antworten belegen, dass es keine konkurrierende Beziehung zwischen Podcasts und Radioprogrammen gibt. Im Gegenteil: Die Hörfunkprogramme, und hier vor allem die Informations- und Kulturangebote der ARD, bieten Orientierung bei der Auswahl eines Podcasts.
ARD-Studie
Der "typische" Podcast-Nutzer:
- ist männlich (63%),
- unter 40 Jahre alt (80%) und
- formal höher gebildet (75%).
Insgesamt rufen 4 Prozent der Deutschen Podcasts ab. Der Leser wählt seine Podcasts in erster Linie nach dem Thema, der Aktualität und dem Unterhaltungswert. Formale Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit und regelmäßiger Erscheinungstermin sind bei der Auswahl weniger wichtig.