Sueddeutsche.de: Journalistische Sorgfaltspflicht in der Praxis
08.03.2007 | Blogging, Blogging Tipps | 8 Kommentare | Print

Das Ende des Blogging-Wahns. Endlich. Journalisten lieben Weblogs. Wirklich? Der Wunsch manches Journalisten scheint Vater seines Artikels zu sein. Zu dieser Erkenntnis gelange ich, wenn ich die sueddeutsche.de online lese. Wie geht es Euch?
Blogger werden nach dem neuen Medienrecht den Journalisten gleichgestellt. Nicht wenige Blogger haben davor keine Angst, nehmen sie ihre sich selbst gestellten Aufgaben ernst, recherchieren zum Teil aufwändig und schreiben mit Sorgfalt.
Natürlich unterlaufen auch ihnen Fehler. Dennoch sollten gerade Journalisten es besser können. Der Artikel Das Ende des Blogging-Wahns legt sehr praktisch Zeugnis von gleich mehreren fachlichen Qualitäten ab.
- Recherche: sauber & genau
- Fakten: konkret & stichhaltig
- Meinung: sachlich, neutral , optimistisch und realitätsnah
Toll. Um Deutschland ist es wirklich schlimm bestellt. Jeder sieht die Welt mit seinen Augen, ob bunt, schön und sonnig oder trist, grau und voller Wolken verhangen.
Wenn ich so schreibe würde ich mir allerdings wirklich ernsthafte Gedanken über meine Perspektive als Journalist machen müssen. Wohl dem, das ich Blogger bin und schreiben kann, weil ich mag, nicht weil ich muss.
Das Ende des Blogging-Wahns - wer es glaubt, wird selig!
Wozu brauchten wir eigentlich das neue Mediengesetz?
PS: Wer sich für den Artikel interessiert, liest bitte auch die Kommentare.
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