Flutlicht Web 2.0 Umfrage 2007: Wikis, RSS Feeds und Blogs sind Recherche-Standard im Journalisten Alltag
13.03.2007 | Blogging, Blogging Tipps | 1 Kommentare | Print
170 von 1.700 Journalisten antworten in einer Umfrage zu Relevanz und Einfluss der viel diskutierten Web 2.0 Angebote. 90 Prozent der befragten Journalisten nutzen aktuelle Angebote beruflich wie auch privat. Wikis, RSS Feeds und Blogs haben längst einen festen Platz im journalistischen Alltag.
Die Nürnberger Kommunikationsagentur Flutlicht befragte im Februar 2007 gut 1.700 Journalisten/Innen der Tages-, Wirtschafts-, Lifestyle/ Publikums- sowie ITK-Fachpresse aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Relevanz und Einfluss der viel diskutierten Web 2.0 Angebote. Die Resonanz wird von Flutlicht als sehr gut eingeschätzt. Immerhin 170 Journalisten antworteten, während die restlichen 90 Prozent nicht an der Befragung teilnahmen.
Rund zwei Drittel der Befragten geben an, kein aktiver Blogger“ zu sein. Ein ähnlich hoher Anteil sieht sich jedoch regelmäßig in der Blogosphäre um - vor allem als Inspirations- und Informationsquelle für die tägliche Arbeit.
Rund 86 Prozent der befragten Pressevertreter sehen Blogs nicht als echte Konkurrenz zur eigenen Berichterstattung. Jedoch spüren bereits 42 Prozent der Redakteure einen starken Einfluss auf den Journalismus generell sowie auf ihre Leserschaft.
Flutlicht Web 2.0
Die für mich interessantesten Aussagen habe ich einfach aus der Flutlicht-Veröffentlichung zitiert und mit der Schwerpunktaussage zusammengestellt. Ergänzt durch die Befragung ergibt sich für mich eine nette Abrundung meines persönlichen Eindrucks vom Thema aus zahlreichen Gesprächen und Beobachtungen. Fakten und Aussagen sprechen eine eindeutige Sprache.
Top 3 im Web 2.0 Presse-Ranking: Wikis, RSS Feeds und Blogs
… Nutzungsgrad und die Akzeptanz, die die verschiedenen Online-Tools im journalistischen Alltag genießen: So nutzt mit gut 90 Prozent die überwältigende Mehrheit der Befragten aktuelle Web 2.0 Angebote.
Flutlicht Web 2.0
Blogs: Unmittelbares Stimmungs- und Trendbarometer
70 Prozent der Pressevertreter nutzt die Blogosphäre regelmäßig vor allem als eine Art unmittelbares Stimmungs- und Trendbarometer innerhalb ihres journalistischen Alltags.
Flutlicht Web 2.0
Keine Presse-Konkurrenz durch Blogs, aber Einfluss deutlich spürbar
Deutlich geringer fällt die Anzahl der Bestätigungen aus, wenn nach dem Einfluss von Blogs auf den Journalismus generell und auf die eigenen Leser gefragt wird.
Flutlicht Web 2.0
Überflutung mit virtueller Mund-zu-Mund-Propaganda und Halbwissen erschweren redaktionellen Alltag
Dieses eher skeptische Bild zeigt sich vor allem in der Resonanz von Journalisten aus der Tagespresse, die sich durch ihren täglichen News-Zyklus logischerweise am stärksten von Blog-Dynamik und -Content betroffen fühlen“, erläutert Eva Föhlinger. "Dort bestätigen fast 90 Prozent der Befragten den Blog-Einfluss."
Flutlicht Web 2.0
Web 2.0: Die zweite Instanz neben klassischen Medien“
"Journalisten müssen sich auf diese so genannte ’zweite Instanz’ neben den klassischen Medien einstellen und gegebenenfalls im Rahmen ihrer Berichterstattung berücksichtigen."
Flutlicht Web 2.0
Presse-Umfrage 2007 - Flutlicht Web 2.0 (PDF)
Wikis, RSS Feeds und Blogs sind Recherche-Standard im Journalisten Alltag
[via: PR-Blogger - Journalisten lesen Blogs]
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Kommentare und verweisende Trackbacks
zum Beitrag: Flutlicht Web 2.0 Umfrage 2007: Wikis, RSS Feeds und Blogs sind Recherche-Standard im Journalisten Alltag
Kommentare
1 | dold schreibt am 15.03.2007, 13:44:
Das ist ja nahezu sehr gut. Jedoch frage ich mich wie es die Journalist-en/-innen schaffen das web2.0 als Stimmungsbarometer anzuwenden. Ok, man kann nach Blogs suchen in denen viel diskutiert wird. Aber davon gibt es ja nicht unebdingt sehr viele (blogs mit mehr als 30 Einträgen/Kommentaren zu einem Thema konnte ich bis jetzt nur sehr wenige ausmachen, wenn es weitaus weniger Kommentare sind, dann ist es doch nicht mehr unbedingt representativ). Also bei mir hat sich der Eindruck eingeprägt, dass nur relativ wenige sind in den mehr als 30 Kommentare zu einem thema abgegeben werden.
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