Was genau ist die Stärke des Internets?

26.03.2007 | Blogging, Blogging Tipps, Buch-Tipps, Bücher | 1 Kommentare | Print

Wie schaffe ich es, ein wirklich gutes Buch mit allen Sinnen erlebbar zu machen? Eine wirkliche Herausforderung - Antwort darauf finde ich bei Chris Anderson. Ein paar ausgewählte Zitate aus seinem Buch »The Long Tail« streue ich in diese Woche ein, kurz kommentiert.

Fernseh- und Radiosendungen haben den Vorteil, dass man mit einer Sendung Millionen Menschen erreichen kann, eine Effektivität, die ihresgleichen sucht. Allerdings lässt sich dieser Effekt nicht umkehren - man kann nicht mit einer Million Sendungen eine Einzelperson beglücken. Genau das ist die Stärke des Internets.
Chris Anderson: The Long Tail

Ich schreibe einfach mal eine Rezension zum Buch The Long Tail. Beim Schreiben wird mir sehr bald deutlich, dass einige Zitate unbedingt Eingang in Artikel finden müssen.

Doch wo fange ich an und wo ende ich?

Auch wenn Euch das Thema Long Tail nicht so sehr interessieren mag. Einige Zitate aus dem Werk können ob ihrer plastischen Deutlichkeit und Originalität glatt allein und in noch ganz anderem Kontext bestehen. Und vielleicht machen sie auch noch besser deutlich, warum ich nicht nur eine einfache Buchvorstellung schreiben kann.

The Long Tail - Erfolg & Rentabilität werden neu definiert

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Kommentare

1 | Androsch schreibt am 28.03.2007, 23:36:

Ein gutes Zitat.

Wenn ich Freunden erzähle, dass bald Fernsehen im Internet läuft und jede Sendung jedes Senders (weltweit) jederzeit aufrufbar ist, sehen sie häufig gar keinen Vorteil. Man muss es offenbar erlebt haben:

Als ehemaliger Vielhörer von Wortbeiträgen im Radio (BBC, Inforadio, Deutschland-Radio) bin ich inzwischen fast ganz auf Podcasts umgestiegen und erlebe das als große Befreiung: Aus einem riesigen Angebot kann ich jederzeit heraussuchen, was mich interessiert.

Ähnlich mit Zeitungen und Fachbüchern. Seit es Internet gibt, brauche ich davon nur noch einen Bruchteil und habe viel mehr, nämlich jederzeit genau das was ich möchte.

Fernsehen schaue ich nicht, weil die Programme zu schlecht sind, weil ich Zappen hasse und das Studieren von Programmzeitschriften und die zeitliche Gebundenheit. Inzwischen schaue ich ab und zu schon mal was in YouTube an und entwickle mich so allmählich doch noch zum Fernseher. Aber nur im Internet!

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