Wie erkläre ich meinem Körper den Nutzen der Sommerzeit?
27.03.2007 | Persönlich | 12 Kommentare | Print

Alle Jahre wieder zeigt mir mein Körper zu Beginn der Sommerzeit den Vogel. Er ist schlauer als ich. Klar. Und er fragt mich immer wieder nach dem Sinn dieser unnatürlichen Zeitenverstellung? Wisst Ihr eine Erklärung?
Ich fühle mich, als bin ich im falschen Film.
Die Glieder sind matt. Die Lider sind schwer.
Bin ich krank?
Natürlich nicht!
Es ist nur seit Sonntag Sommerzeit.
Mein Biorhythmus ist im Eimer. Schon wieder!
So sehr ich mich über Sonne und Wärme im Frühling freue, so intensiv suche ich nach dem Sinn, der im unnatürlichen Umschalten des persönlichen Zeitempfindens liegt.
- Bringt dies wirklich einen Nutzen?
- Welchen Nutzen genau?
Oder sind wir nicht nur einfach zu ehrgeizig zugeben zu müssen, dass wir uns vor Jahren bei der Einführung der Sommerzeit geirrt haben? Wer gibt schon gern zu, dass er einen Fehler gemacht hat. Niemand!
PS: Ich weiß, dass sich mein Körper innerhalb der nächsten Tage wieder einkriegt. Trotz allem sein meinem Körper die Antwort gegönnt, warum er sich in jedem Jahr wieder ohne Anlass und erkennbaren Nutzen verrenken muss?
Wisst Ihr eine Antwort?