Netzauge sei kommunikativ & forsch(e)

05.04.2007 | Persönlich | 0 Kommentare | Print

Netzauge sei kommunikativ & forscht

Netzaugen sind wachsam und werden gesehen. Netzaugen eignen sich auch gut für bessere Kommunikation. Ein kleine Geschichte darüber, wie es das einfach persönlich Netzauge spontan bis auf die CEBIT geschafft hat.

Eigentlich ist die CEBIT in diesem Jahr ja schon vorbei. Doch erst heute erreichen mich Bilder, die ich Euch mit deren Cebit-Vorgeschichte nicht vorenthalten möchte. Also warum werden Netzaugen plötzlich kommunikativer als andere?

Ausgangspunkt für eine ungewöhnliche Anfrage von der Technischen Universität Chemnitz war ein Bild in meinem Weblog. Nach einem spontanen Foto fragte ich: Bilder-Rätsel: Was ist das für ein Schnapp-Schuss?? Nach der veröffentlichten Auflösung zum Bild-Rätsel verging einige Zeit.

Eines Tages bekam ich die Anfrage der TU Chemnitz, ob sie für ein aktuelles Forschungsprojekt ME2KO das Netzauge werbend verwenden dürfen. Kein lukrativer Auftrag. Eher die Möglichkeit, mein Netzauge einer größeren Aufmerksamkeit zuzuführen und ein gutes Werk zu tun. Immerhin handelte es sich um ein Forschungsprojekt, dass von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde.

Das Institut für Betriebswirtschaft und Fabriksysteme der TU Chemnitz plante unter anderem einen CEBIT-Messestand, bei dem das Foto als eine Art Logo-Ersatz bereits zum Einsatz kommen sollte.

Bessere Kommunikation - ME2KO

MODELLIERUNG VON KOMMUNIKATIONS- UND KOORDINATIONSPROZESSEN
Me2Ko demonstriert die grafische Modellierung von Kommunikations- und Koordinationsprozessen im Bereich des Netzwerkmanagements kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Darüber hinaus ist der Einsatz im Verwaltungsbereich öffentlicher Einrichtungen und Unternehmen sowie im Bereich des Personalmanagements, beispielsweise zur Analyse sozialer Strukturen oder der Teamkultur denkbar.
Flyer ME2KO Projekt TU Chemnitz

Die Bilder vom CEBIT-Messestand zeigen die Eröffnung des BMBF-Messestandes durch Frau Dr. Schawan sowie den Messestand des ME2KO-Projektes der TU Chemnitz. Standfoto, Logo, Projekt-Flyer und die 40 Zoll-Projektpräsentation verwenden das Foto.

Google ist schuld

Schuld an allem ist wohl Google. Die Bildersuche mit sprechenden Dateinamen stellt für nicht wenige Menschen eine hervorragende Recherche-Quelle zur Verfügung. Nebenbei verursacht die Bildersuche natürlich auch einigen Traffic, der wie oben beschrieben auch sehr angenehme Synergieeffekte bringen kann.

Die Forschungsingenieure der TU Chemnitz haben sich im Vorfeld natürlich das Original und meine Zustimmung eingeholt. Von vielen anderen Bildeinsätzen wird man so sicher weniger erfahren.

Nicht zuletzt bieten die Chemnitzer mit dem Projekt wohl einen recht interessanten Ansatz der Visualisierung von Kommunikation im Internet-Zeitalter. Dies ist ggf. für den einen oder anderen Leser Anlass und Gelegenheit, sich mit der TU Chemnitz und dem Projekt näher zu beschäftigen.

Mehr zum Projekt ME2KO bei der TU Chemnitz

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