MP3-Player – einfach persönlich Musik nach Maß
13.08.2007 | Testberichte | Print
MP3-Player haben die Hörgewohnheiten deutlich verändert, flexibler und breiter in der Anwendung gestaltet. Die Ansprüche an die MP3-Abspielgeräte sind aber genau so vielfältig wie die Musik-Geschmäcker.
Welche Eigenschaften spielen beim Kauf eines MP3-Players eine Rolle?
- Maßgeschneiderter Musikgenuss
- Ausdauert und Laufstark
- Minimalistisch - die Größe macht’s.
- Günstig im Verhältnis Preis zu Leistung
- Gewaltig in Punkto Speicherumfang
- Tonangebend durch Klangqualität
So logisch die Argumenten auch klingen, schnell wird klar: Wer sich entscheiden will, muss einen Kompromiss machen oder einfach Prioritäten setzen. Die eierlegende Wollmilchsau ist auch hier noch nicht erfunden, wenngleich manche Geräte mehrer Vorteile in sich zu vereinen scheinen.
Sportler mögen dem Gewicht den Vorzug geben. Echte Musikliebhaber hingegen werden sich ausgehend von der Klangqualität orientieren. Wer viel fürs Geld haben will und eher ein kleines Budget hat, wird vorrangig auf den Preis achten.
In jedem Fall bin ich aber gut beraten, wenn ich nach Sondierung der Eigenschaften klare Muss-Faktoren festlege. Nach dem Ausschlussverfahren kann ebenso die Auswahl eingeschränkt werden wie über eine Favoritenliste.
MP3-Player – Welches sind laufstarke Ausdauer-Spezialisten?
Neben einem guten Klang sollen MP3-Player auch lang betrieben werden können. Ein ausdauernder Akku bringt mir sorgenfreien Musikgenuss. Spitzenreiter unter den MP3-Playern erreichen hier bis zu 52 Stunden Akku-Laufzeit.
Tipp1: Apple iPod classic 6G (160 GByte)

Ernergieprobleme dürften bei immerhin 52 Stunden Akku-Laufzeit beim Apple iPod classic nicht auftreten. Wenn man 160 GByte Speicherplatz sein eigen nennt (genau genommen 152 GB) sollte man dies aber auch erwarten dürfen. So lassen sich mit dem Apple iPod bis zu 40.000 Musiktitel, 25.000 Bilder oder bis zu 200 Stunden Videomaterial aufbewahren und mitführen. Sein gutes Display von 320 mal 320 Bildpunkten reicht dabei für eine Bildershow ebenso wie für kleine Filme. Die modernen Coverflow-Funktion sorgt für ein virtuelles Blättern durch die gesamte Musik- und Videosammlung.
Tipp 2: Cowon iAudio 7 (8 oder 4 GByte)

Im Gehäuse des Cowon iAudio 7 stecken eine 0,85-Zoll-Festplatte mit 4 GByte Speicherplatz. Neben Kopfhörerausgang und Line-In lassen sich über einen USB-On-The-Go-Adapter direkt mit anderen USB-Geräten wie Kameras oder Festplatten verbinden. Viele Musik-Formate sind für ihn kein Problem: MP3, WMA, WAV und OGG. JPG- und BMP-Dateien zeigt er an und kann Videos mit MPG4 (DivX) abspielen. Überzeugend sind ebenso seine Klangqualitäten. Mit einem Display von 1,3-Zoll gewinnt er nicht unbedingt den Display-Rekord. Immerhin bringt er es dabei auf eine Auflösung von 160 × 128 Pixel und damit trotz allem eine sehr gute Anzeige. Sensorflächen sorgen für eine leichte Bedienung. 47 Stunden lang muss der Cowon iAudio 7 dabei ohne Aufladen betrieben werden.
Tipp 3: Apple iPod classic 6G (80 GByte)

Die 80 GByte-Variante des Apple iPod classic kommt mit über 46 Stunden und damit fast zwei Tagen nonstop Musikgenuss seinem großen Bruder in Punkte Akku-Laufzeit recht nahe. Statt in einem klassischem Weiß ist der Apple iPod classic nun mit einer Front aus einem relativ kratzbeständigen Metallgewand in Silber oder Schwarz erhältlich. Der spiegelnde Metallmantel auf der Rückseite ist schnell fü Kratzer empfänglich. Sportliche Ambitionen mögen wegen seines Festplattenspeichers nur beschränkt empfehlenswert sein. Die nächste Party allerdings wird sich über den reichhaltigen Vorrat an MP3-Musik freuen. Eine Dockingstation erlaubt seinen Betrieb selbst über eine Musikanlage im Wohnzimmer und macht ihn dabei noch universeller einsetzbar.