Notebooks im Vergleich prüfen & testen

13.10.2007 | Notebook | Print

Noch mehr als bei anderen Käufen mag beim Notebook-Kauf gelten: Drum prüfet, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Besseres findet. Notebook-Hersteller versprechen den Nutzern viel. Noch mehr allerdings tragen oft auch die Verkäufer auf. Beim technisch rasanten Fortschritt kann sich ein vermeintliches Schnäppchen auf den zweiten Blick schnell als suboptimal herausstellen.

Ausgehend von der Suche nach einem Ersatz-Akku bin ich nur bei einem Preis von 350 Euro doch auf der Ausschau nach einem neuen Notebook für meine studierende Tochter. Denn wer kann heute ohne Mobilität noch erfolgreich Studieren und hat immer eine Steckdose in der Nähe?

Welche Eigenschaften muss ich beim Kauf eines Notebooks beachten?

  • Gewicht, Form & Design: Wieviel darf's denn sein?
  • Wieviel Qualität besitzt das Display?
  • Handliche Details bei Tastatur und Maus
  • Kommunikation & Schnittstellen
  • Leistung mit wie viel Power ist sinnvoll?

Vor dem Kauf scheint es mir auch hier angeraten, eine mehr oder minder Vorentscheidung oder Orientierung vorzunehmen. Sonst bleibt beim Verkäufer eher die Informations- und Argumentationsflut. Viel zu schnell landet man sonst beim falschen Gerät oder verlässt reizüberflutet das Geschäft, sofern man in der Tat einen fachkundigen Berater gefunden hat.

Subnotebooks

Sehr kleine und leichte Notebooks werden als Subnotebooks bezeichnet. Sie wiegen deutlich weniger als zwei Kilogramm und haben ein Display von Maximal 14 Zoll. Geringes Gewicht und kompakte Abmaße ermöglichen flexibles Arbeiten im mobilen Einsatz. Sparsam sieht die Leistungsfähigkeit von Subnotebooks aus. Aus Stromspargründen ist das Laufwerksangebot meist auch etwas eingeschränkt. Eine gute Akku-Laufzeit und ein flüsterleises Arbeiten sind dafür mit Subnotebooks garantiert. Geringe Abmaße der einzelnen Bauteile sorgen dagegen für das ein oder andere technische Problem bzw. mit der Ergonomie.

Kompakt, handlich und mobil: Notebooks im 15-Zoll-Format

Mit diesen Notebooks wird ein Kompromiss zwischen und stationärem Computer gemacht. Die meisten verkauften Notebooks gehören dieser Kategorie an. Ein Notebook-Gewicht von 2 bis 2,5 Kilogramm ist empfehenswert. Größere Abmessungen und höheres Gewicht erlauben den Einsatz von leistungsfähigeren Komponenten. Ein größere Akku und das Problem der Kühlung treten dann in Erscheinung. Das TFT-Display hat in der Regel 15,4 Zoll Abmessungen. Modernen Display verfügen außerdem über ein Breitbild-Display, das sogenannte Wide-Screen-Display mit Seitenverhältnis von 16:10 statt früher 4:3.

PC-Ersatz-Notebooks: Leistungsstark aber kaum mobil.

Zur dritten Gruppe der Notebooks zählen die PC-Ersatz-Notebooks. Sie sind verhältnismäßig groß und schwer und besitzen ein Display ab 17 Zoll. Das Gewicht bewegt sich zwischen drei und fünf Kilogramm im Schnitt. Für außergewöhnliche Einsatzfälle haben die Hersteller auch Display-Formate, die über 17 Zoll hinausgehen. Ein solche Notebook muss den PC ersetzen. Daher sind Leistungsfähigkeit, Akku und Gewicht auch auf die Anwendungsbereiche abgestimmt. Geeignet für wirklich mobiles Arbeiten sind diese Geräte aufgrund der beschriebenen Faktoren du Eigenschaften allerdings nicht.

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