Fernseh-Konsum in Deutschland im Sinkflug

23.01.2008 | Persönlich | 7 Kommentare | Print

Eine Studie der media control GmbH offenbart den Rückgang des deutschen Fernseh-Konsums. Ist die Fernseh-Qualität so schlecht oder sind andere Medien einfach attraktiver?

Im Jahr 2007 ist die Fernseh-Nutzung erstmalig rückläufig. Unglaublich aber wahr! Seit 1999 nahm der Fernseh-Konsum stetig zu. Die Zahl der Fernsehsender ist dagegen so groß wie nie zuvor. Dennoch sank die durchschnittliche Sehdauer auf 208 Minuten. Immerhin sind das knappe 3,5 Stunden, auf die man auch erst einmal kommen muss.

Welche Schlussfolgerungen lassen sich ziehen?

Die Qualität der Fernsehprogramme lässt wohl eindeutig zu wünschen übrig. Zumindest gewinne ich den Eindruck, wenn ich hier und da einmal wirklich etwas Interessantes sehen will. Um die Massen zu erreichen werden andererseits immer fragwürdigere Wege eingeschlagen. Kreative Ideen und sinnreiche Ansätze sind selten.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass das Kopieren von ausländischen Fernsehformaten immer mehr Raum füllt. Nur nicht zu anspruchsvoll, scheit da öfter die Devise zu lauten.

Andere Medien, allen voran das Internet, nehmen breiteren Raum im Leben der Menschen ein. Da der Tag auch heute nur 24 Stunden hat, dürfte insbesondere für Liebhaber von Blogs so manche Stunde zu Gunsten des neuen oder alten Hobbys gehen. Diese Beobachtung trifft für mich im Verlauf der letzten Jahre ganz besonders zu.

Bleibt die interessante und spannende Frage:
Wie gestaltet sich Euer Verhältnis von Internet und Fernseh-Nutzung?

[via: Streuverluste]

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